EADS Defence & Security stattet saudi-arabische Streitkräfte mit Flugabwehrleitstelle aus EADS Defence & Security (DS) hat vom Verteidigungsministerium des Königreichs Saudi-Arabien den Auftrag zur Lieferung einer Flugabwehrleitstelle erhalten. Das bestehende SAMOC von DS wurde speziell auf die Bedürfnisse der saudi-arabischen Streitkräfte angepasst. Die Lieferung umfasst eine Command, Control and Communication-Software, installiert auf Workstations. Die Workstations mit Doppelbildschirm werden in ein Gebäude integriert, welches die Führungszentrale (Air Defence Control Center - ADCC) der dortigen Luftverteidigung ist. Über einen Multi-Data-Link-Prozessor (MDLP) von DS werden die untergeordneten Operationszentralen (Air Defense Operation Center - ADOC) angebunden, welche die Waffensysteme PATRIOT, HAWK und SHAHINE führen. Des weiteren werden Ersatzteilpakete geliefert sowie die Instandhaltung und das Training der Operator durchgeführt. Die BMC4I-Funktionalitäten von SAMOC ermöglichen den saudi-arabischen Streitkräften eine effektive Nutzung der vorhandenen Flugabwehrwaffen im gemischten Einsatz. Umfangreiche Einsatzplanung und -durchführung sowie Verwaltungsapplikationen in Echtzeit und Nicht-Echtzeit unterstützen die Streitkräfte vor und während des Einsatzes sowie im Training. Die offene Systemarchitektur ermöglicht eine Erweiterung des Systems in Hinblick auf zukünftige Bedrohungen und Entwicklungen und ist daher Grundlage für den weiteren Ausbau der existierenden Strukturen auch außerhalb der bodengebundenen Luftverteidigung. Mit Abschluss des Factory Acceptance Test (FAT) am Defence-and-Communications-Systems-Standort Ulm in Deutschland wird das System Ende Januar 2009 ausgeliefert und nach erfolgreicher Integration und Site Acceptance Test (SAT) Ende April 2009 an den Nutzer übergeben. Februar 2008 EADS und Lufthansa-Technik bieten Raketenabwehr für Zivilflugzeuge Die Technik-Tochter der Deutschen Lufthansa und der EADS-Konzern bieten gemeinsam eine Raketenabwehr für Zivilflugzeuge an.Das System sei bereits zu kaufen, sagte ein Konzernsprecher der Nachrichtenagentur AFP. Demnach handelt es sich um ein elektronisches System, dass per Warnton anfliegenden Raketen anzeige. Gleichzeitig erkenne es die Bedrohung und werfe automatisch Täuschkörper ab, die einen Raketeneinschlag verhindern sollen. Zudem sei eine direkte Störung der Zielerkennung an der Rakete möglich. Derzeit arbeiteten die Partner an einer Verbesserung der Technologie. Vor allem gehe es dabei um Störvorrichten für Infrarot-Raketensuchköpfe, hieß es weiter.