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   Ashuluk

                                             

   

      I.      Ashuluk            Schiessplatz der   Luftverteidigung   (Russische Föderation in Kasachstan. )

      II.     EMBA 5             Schiessplatz der   Truppenluftabwehr des Heeres ( Russ. Föderation )                 

      III.    andere              Schiessplätze der russ. Föderation

      IV    Kapustin Jar    der historische Raketenstartplatz und Testgelände 

      V     Bajkonur            Raumfahrthafen für die bemannte Raumfahrt . Juri Gagarin , erster Mensch im Weltall startet von hier

      VI 

 

                                      

  •             Neu in Ashuluk
  •             Drohnen      und Luftziele
  •             Bilder 

 

                         Ashuluk ,   Polygon   Video

 


 

                                                                                            

                       Neu  in Ashuluk

 

                             Was  ist neu in Ashuluk 

                  

 

" Waffenbrüderschaft 2011 "

 

In der 2. Aprilhälfte des Jahres 2011 fand in Ashuluk eine  Lehrübung der Luftstreitkräfte und der Luftverteidigungskräfte der russ. Föderation, Weissrußlands und  der Kasachischen Republik statt. Die Übung wurde von General der Luftstreitkräfte Selin geführt.

Schwerpunkte dieser Übung waren die Führung  und Auswertung der Luftraumaufklärungsmittel unter Bedingungen der modernen Luftkriegsführung gegen die Luftstreitkräfte und Luftverteidigung. Weiterhin wurde der Schwerpunkt auf Durchführung von Luftschlägen mit Jagdbomberkräften  auf dem Polygon Ashuluk gelegt .

Es handelten 4 Feuerabteilungen S 300PM ( SA 10 Version) und 2 Systeme  Pantasier .

 Die Unterdrückung und Überwindung einer  gegnerischen Luftverteidigung wurde geübt .

Weiterhin  wurde   Raketenabwehr  durch die LV geübt . Gegen Marschflugkörper und ballistische Flugkörper kämpften die Truppen der LV mit life Zielen und  Imitatoren .

                        

                       Rakete 5W55 ( S 300PM)             Salvo    S 300PM                                       Command Post

 

  Quelle   :        VKO.RU     Ausgabe Juli 2011

 

  Peters Empfehlung :      Video über Ashuluk,     russ. Staatspolygon . Das andere White Sands    shooting range ....  

                                                    (  Firefox verwenden ) Dem Raketenmann vom HAWK und PATRIOT wird so manches sehr bekannt vorkommen .



 

 

Anmerkungen:

Die Umstrukturierung der russ. Luftverteidigung  ( PWO  Protiw Wosduschnoje Oberona)  und deren Eingliederung in die Truppen der russ. Luftwaffe bedarf der Anpassung an die " Denkweise " und Führung der Luftwaffe. Die vorher eigene Waffengattung ( Luftverteidigung des Landes , nicht Heeres_Luftabwehr  ! )  muss sich  an neue Führungsstrukturen und Taktiken anpassen .

Die erwartete kombinierte Luftkriegsführung der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung und den Heeres-Luftverteidigungskräften  lässt sich noch  nicht beobachten. Derzeit ( Stand 2011 ) arbeiten die LSK/LV nicht mit den Truppen des Heeres ( TLA ) zusammen. Technisch wäre die Ankoppelung von                                         RADAR-Aufklärungsmitteln und Feuerleitmitteln  des Heeres an die der Luftwaffe möglich. In den taktischen und technischen Möglichkeiten sind Heeres TLA             ( Truppenluftabwehr ) den Luftwaffenmitteln ebenbürtig.  Für die Abwehr ballistischer Flugkörper verfügt das Heer mit dem System Gladiator und Giant ( S 300W) das bessere Luftabwehrsystem. Diese Systeme sind auch im ständigen Diensthabenden System der Luftverteidigung der russ. Föderation präsent.

Derzeit weist die russ. Luftverteidigung große  Löcher auf. Mit dem Wegfall der ehemaligen Republiken aus dem Verbund Russlands entstanden Lücken und ungedeckte Räume.

Die wirtschaftliche Lage der Russlands , dessen niedriges technologisches Niveau , geringe Arbeitsproduktivität und geringe Qualität  der Industrie      lassen          ( eigentlich ) keine taktisch - technischen Hochwerterzeugnisse zu. Trotzdem produziert Russland im Jahr 4 -6 Fla Raketensysteme S 400 . Russische Fla Raketensysteme zeichnen sich durch den praktischen Bezug aus . Diese Fla Raketensysteme funktionieren. Mehr sollen sie auch nicht. Kosten, Wartung , Laufzeit , Kosten während der Laufzeit interessierte das Militär bisher nicht .  Auf dem Gebiet Raketentechnologie und Radar ( militärisch ) sind die Russen weltweit führend. Sie halten den Vorsprung aber nur durch den Jahrzehntelangen Umgang mit Raketen und Radartechnik und Kriegserfahrungen mit dieser Technik weltweit ...

Notwendig wäre die Zusammenführung der westlichen Informationstechnologie ( Hier führen wir ) mit der russ. Technologie für RADAR und Raketen . Wir bekommen Raketen  mit Computern  ins All. Die Russen schafften das bisher  ohne Computer und mit analoger Elektrotechnik .  

Russische Miltärtechnik ist wegen geringer Qualität ( auch äußerlich ) und geringer technologischer Tiefe schwer verkäuflich. Wenn es denn darauf ankommt , kauft man doch lieber Patriot oder F 16 . Russisches Militär kauft seit ca. 2008 nicht mehr wahllos alles von den russ. Staatsbetrieben auf. Panzer liegen auf Halde und werden nicht vom eigenen Militär gekauft. ( So soll der russ. Panzer T 90 unverkäuflich sein, man möchte doch lieber den deutschen Leo II ) Erschwerend kommt hinzu, dass in der westlichen Welt die bodengebundene LV an Wertigkeit verliert. Man setzt auf fliegende Luftverteidigung . Russland setzt auf bodengebunde  LV ( historisch bedingt ) , kann aber seine Fla Raketenprodukte nicht  weltweit verkaufen.

 

Siehe auch :             Tendenzen der russ. Fla Raketentechnik          und

                                    Schrott und Schrauben - oder Genialität  ?   Bewertung russ. Fla Raketensysteme  

 

Autor : Peters  Juli 2011 

 

 

 

 


                       

August 2007

ASCHULUK  August 2007   Einheiten des GUS-Luftverteidigungsystems von Russland, Weißrussland und Kirgisien werden während der aktiven Phase der Übung „Kampfgemeinschaft 2007“ auf dem Manöverplatz Aschuluk  fünf  Marschflugkörper bekämpfen .

Das teilte der stellvertretende Oberbefehlshaber für Ausbildung  der russischen Luftstreitkräfte Generalleutnant Wladislaw Styzenkow mit.

Zitat :

„Die Hauptaufgabe des Schießens mit den Fla-Raketenkomplexen der Luftverteidigungstruppen Russlands, Weißrusslands und Kirgisiens ist die Vernichtung durch die gesamte Gruppierung und nicht durch ein einzelnes Regiment oder eine Brigade“, sagte der General.

Styzenkow zufolge sollen die russischen und weißrussischen Besatzungen der Fla-Raketenanlagen S-300 und die kirgisische Besatzung der Fla-Raketenanlage S-125 auf die fünf Marschflugkörper schießen und mehr als fünf Raketenstarts unternehmen. Die Marschflugkörper sollen taktische Fliegerkräfte des Gegners und seine ballistischen operativ-taktischen Raketen darstellen.

Die Übung „Kampfgemeinschaft 2007“ läuft in 4 Abschnitten   Juni bis September in Russland, Kasachstan und Usbekistan.

Quelle : RIA Novosti

 

 

September 2006 :

Die Verteidigungsministerien Russlands und der Ukraine beschlossen künftig gemeinsame Luftabwehrübungen durchzuführen.
Die gemeinsamen Schiessen beinhalten das Zusammenwirken der Systeme S 200 und S 300 ( SA5 , SA10 ) . Die Übungen sollen
auf dem Schiessplatz in der Tschitinsker Oblast in Sibirien stattfinden. Dieses Gebiet grenzt an China und die Mongolei und gehört zu Russland.
Russland übt ( zur Zeit wie auch die Ukraine auf dem Schiessplatz in Ashuluk , Republik Kasachstan. ) 

Quelle RIA NOVOSTI

 

 

Oktober 2005     Ashuluk

MOSKAU, 15. August (RIA Novosti). Bei dem bevorstehenden Manöver der russischen Luftwaffe und der Luftabwehr im Raum Astrachan an der Wolga (Südrussland) werden die Flugabwehr-Raketensysteme S-300 zum Einsatz kommen, teilte Luftwaffensprecher Alexander Drobyschewski mit.

Im Rahmen der Übung, die vom 15. bis 19. August auf dem Schießplatz Aschuluk stattfindet, werden Kampfflugzeuge vom Typ MiG-29, Su-27 und Su-24 Raketen- und Bombenangriffe trainieren. Bei dem Manöver werden insgesamt zehn S-300-Systeme und über 30 Flugzeuge eingesetzt, sagte Drobyschewski weiter.

Quelle : RIA Novosti

 

TASS Moskau 27. 10. 2005

Правительство РФ одобрило ряд соглашений с Казахстаном, регулирующих арендную плату за
использование Вооруженными силами РФ полигонов на территории Казахстана.

Как отметил глава Минобороны РФ Сергей Иванов на заседании кабинета министров, "до
принятия этих соглашений мы платили 27,5 млн дол за использование четырех полигонов,
причем большая часть этой суммы поставлялась на компенсационной основе, т.е. ремонтом вооружений и т.д.".

Необходимость подписания новых документов, по словам Иванов, возникла в связи с тем,
что Россия использует не все полигоны. "Теперь мы будем платить 2,3 доллара за гектар территории.
В аренде у нас 10,638 млн гектар. Следовательно, таким образом наша арендная плата составит
24,78 млн долларов",- пояснил Иванов.

Die Führung der russischen Föderation ist froh über die neuen Regelungen mit Kasachstan bezüglich der Pacht Zahlungen und Nutzung der Streikkräfte der russ. Föderation auf diesem Schiessplatz auf dessen Territorium .

Der Vorsitzende des Ministerrates Sergej Iwanow teilte mit , dass Russland vor diesem Vetrag 27,5 Mill $ Dollar für die Nutzung von 4 Schiessplätzen zahlte. Ein großer Teil dieser Summe musste für Instandhaltung der Plätze und Wartung der Waffensysteme aufgebracht  werden. Mit der Unterschrift unter den neuen Vertrag wird die russ. Föderation nicht mehr alle Schiessplätze nutzen.  2,3 $  werden für den Hektar Fläche bezahlt. Bei 10.638 Mill. Hektar werden künftig nur noch 24,78 Mill $ Pacht bezahlt.

Übersetzung :  Skarus
 

 

           

                                                                                            

 

                                                                                      Aschuluk      

                     Staatspolygon Russlands       für LV Systeme

 

Ashuluk

Ein Name. Irgendwo in den Weiten Russlands. Ashuluk wird mit Wüste, Staub und Hitze in Verbindung gebracht. Ashuluk , das sind Radarstationen .Ashuluk , das sind Rampen , die sich wie von Geisterhand aufrichten und bewegen. Ashuluk, das sind riesige Antennen, die sich auf anfliegende Raketen und Flugzeuge richten.

Ashuluk :  fliegende Raketen, Gedröhn und Feuerstrahl. Detonationen und brennende getroffene Ziele am Horizont. Soldaten der Luftverteidigung  der nationalen Volksarmee kennen diesen Platz seit den 60er Jahren. Die Fla Raketentruppe schoss hier mit Systemen S 125 , S75 , S200 und S300. 

 

Ashuluk ist ein von Kasachstan gepachteter Schiessplatz und wird durch die Truppen der Luftverteidigung der russischen Föderation zum Training und Luftabwehrschiessen genutzt.

Auf diesem Schiessplatz / Staatspolygon Russlands schossen die Truppen der Luftverteidigung ( FRT Fla Raketentruppen ), die Truppen der Truppenluftabwehr der Landstreitkräfte ( TLA Truppenluftabwehr ) sowie die  Jagdflieger ihre Schiessübungen .

Der Schießplatz liegt  (wenn auch gerade so ) schon in Asien. Ca. 60 Km von der Bahnstation Ashuluk , immer der Stromleitung entlang , befindet sich ein Flugplatz (Betonbahn) und ein Militärposten mitten in der Wüste.

Das eigentliche Schiessgelände befand sich in nördlicher Richtung Richtung Wüste.
047:24:19 E 47:19:11 N ist die Bahnstation bei 47:55:45 E 47:25:15 N ist der Flugplatz.

             Landschaftlich ist der Landstrich  mit dem in New Mexico USA vergleichbar.

                    wpe4.jpg (63784 Byte)   wpe2.jpg (222878 Byte)   wpe4.jpg (152812 Byte) 

nördlich Astrachan  liegt der Schießplatz              Schiessrichtung 90 °

                                  

 

 

 

 

 

 

 

Hotel Europa und Einkaufmarkt     http://home.tiscali.de/frr11wfs/       noch mehr über Ashuluk und Truppenluftabwehr

 

Koordinaten der Eisenbahnrampe Ashuluk :

    47° 19`44`` N          047° 24`39`` E

 

Regelungen für die deutschen Truppen der NVA    ( Landstreitkräfte und Luftverteidigung )  bis 1989

Taktische Schiessen fanden für alle Fla Raketenabteilungen aller 2 Jahre statt. Dem ging eine intensive Vorbereitung im Feldlager und mit der Trainingskabine AKKORD voraus.    ( der Autor nahm allein in 4 Jahren an 3 Schiessen teil. )

Ungewohnt war für viele die Anreise via Flugzeug und das Wüstenklima am Schiessplatz. Der Schießplatz lag ( wenn auch gerade so ) schon in Asien. Ca. 60 Km von der Bahnstation Ashuluk , immer der Stromleitung entlang , befindet sich ein Flugplatz ( Betonbahn ) und ein Militärposten mitten in der Wüste.

Ein vollständiger Bericht  vom taktisches Schiessen    9. Juli 1987 .  Es schießt die FRA 4133
 

Alle Schiessen waren von mentaler Anspannung und unglaublichen Eindrücken verbunden. Allein das Stargeräusch und Vibrationen und Lärm in der Leitkabine prägte sich für immer ein. Für die Kameraden der Startbatterie war der Flug der eigenen Raketen ein unvergessliches Erlebnis. Die KIPSER ließen sich einen  ruhigen Platz zuweisen und verfolgten den Flug ihrer Raketen.

                     Tonband - Aufnahme von diesem Schiessen   © 2004  Skarus

                                         Kurzversion :     Ziel    aufgefasst     und   SALVO   Schuss

                   kumpels_3.jpg (299186 Byte)  Bild : Autor      LA17

 

 

                            

 

                                                                           Kapustin Jar

                                                            

Der Platz ist unter  Kapustin Jar   ( Krautfeld, Jar : das hohe steile Ufer  ) im Zusammenhang mit der russ. Weltraumtechnik und Raketenstarts Russlands bekannt. Hier befindet sich die noch immer geheime Wiege der russischen Raumfahrt. Kapustin Jar befindet sich ca. 100 Km von Ashuluk entfernt.

Deutsche Techniker und Ingeneure aus der A4 Entwicklung , Produktion und Einsatz wurden innerhalb kürzester Zeit in einer Nacht und Nebel Aktion "freiwillig "  nach Russland "überführt ". Mit Familie und komfortabel untergebracht bauten sie ab 1946 die deutsche A4 in Kapustin Jar nach. Bei ersten Startversuchen und Starts waren sie maßgeblich beteiligt. Nachdem die Russen ihre eigenen Erfahrungen gemacht hatten , vor allem selbst gelernt hatten , brauchte man die Deutschen nicht mehr. An den russ. Flugabwehrraketen waren Deutsche nicht beteiligt. Sehr wohl gegen Einflüsse russ. Flugabwehrraketen auf deutsche Entwicklungen zurück. So hat die weltbekannte Flugabwehrraketen vom System S 75 // SA2 Wolchow ein Triebwerk , das auf dem derb deutschen A4 / V2 Rakete beruht. Es wurde kopiert und verbessert. Der Flugkörper am  NEVA S 125  / SA3 System geht auf die "deutsche Rheintochter " zurück.

18. Oktober 1947, 10.47 Uhr Ortszeit  , startete die erste russische Großrakete R-1, ein Nachbau der deutschen A4-Rakete.Insgesamt wurden 11 Raketen gestartet. Es waren es Originale  ( 5 Stück aus Nordhausen ) und 6 aus russ. Produktion . Unter  Sergej Koroljow wurden diese ersten Versuche durchgeführt. Er sollte für die spätere zivile Raketentechnik die entscheidende Rolle spielen. Die A4 Raketen in Kapustin Jar waren unzuverlässig. ( das wussten die deutschen Entwickler aber auch ... ) Von 11 gestarteten A4 erreichten 5 das Zielgebiet. AUs diesen ersten Versuchen und Schritten entstand die Rakete R1. Sie sollte bis in unsere Zeit bekannt bleiben :  SCUD  oder 8K11.  (Tschertok, “Raketen und Mensch”, Band 1)

Von Kapustin Jar wurden zahlreiche Raketen des russischen Militärs zu Erprobungszwecken gestartet. Daneben erfolgte hier auch der Start von Satellitenraketen und von Höhenforschungsraketen. Ab 1956 starteten Test - Raketen mit nuklearem Gefechtskopf von hier. Während dieser Zeit war Kapustin Jar eine geschlossene  und geheime Stadt.

Hier wurden fast fast alle russ. militärischen Raketen getestet. ( Luftabwehr , taktische Flugkörper , U- Boot Raketen )

Bis 1955 befanden sich hier  deutsche Raketentechniker des deutschen Reiches und ließen durch Russland eroberte Flugkörper A4 ( V2 ) fliegen und halfen den Russen auf ihren ersten Schritten zur Weltraumnation .

Lage : 48:30 N   46:30E                   http://kapyar.km.ru/ 


 

         

 

                                                

                                                 Kapustin Jar ,  Erinnerung an die R1  ( ging aus der deutschen A4 / V2 hervor )

 

                                                               

                                                                               Kapustin Jar                 Ashuluk sollte 100 Km südlich   liegen...

             

                                                                                                

Mit freundlicher Genehmigung    Siegfried Horst  Oberst    aD
http://www.lv-wv.de/    lesen Sie mehr über die NVA LSK / LV , GSSD und Jagdfliegerkräfte


 

Anhang :

Auf dem Schiessplatz fanden alle Schiessen unter ELOKA Bedingungen statt. Dh. Rauschstörungen und Chaff werden gegen die Gefechtsordnung eingesetzt.

Die Schiessaufgabe beinhaltetet die Bekämpfung von Boden- Boden Flugkörpern im Überschallbereich. ( modifizierte Fla Raketen )

1987 wurde aus unmittelbarer Nähe ( 150 m) gegen die Leitstation S 125 NEVA ( SA3) gestört . ( modulierte Rauschstörungen sowie Abwurf von Metallpulver als Chaff )  Die aktiven Störungen ( jamming ) sollten , wie die Russen sagten , auf das Gefecht wie es im Kriege vorkommt , vorbereiten. Diese Schiessen beinhalteten also nicht das schiesstechnische , sondern vielmehr die gefechtsnahe Überprüfung der Verbündeten Russlands in einer  elektronischen Umgebung , von der die Russen sagten , dass sie dem des Gefechtes sehr nahe käme.

Die Flugprofile der RM und Belka waren auswendig zu lernen und wurden praktisch mit der  Trainingskabine AKKORD geübt : Auffasstraining , Übergabe an die FO  und Messen der Begleitgenauigkeit  bei Handbegleitung ( RS ) in den 3 Ebenen.

Als Düppel /Chaff wurde 1987  Metallpulver eingesetzt.

Ein vollständiger Bericht  vom     taktisches Schiessen  9.  Juli 1987 . S 125 Neva.  Es schießt die FRA 4133

 

               Ashuluk der NVA

 

   

 


 

Drohnen:

RM

ракеты-мишени (РМ) Raketii  Mischenija

Zieldarstellungs- ( Rakete ) Körper 

 

                           Belka 3     " Eichhörnchen"

                               http://www.buran.ru/htm/homepage.htm    BURAN.RU

 

Beim Flugkörper handelt es sich um den gelenkten Flugkörper des System SA1 / S 25 Berkut , das bis in die 80er Jahre den Luftraum um die russ. Hauptstadt Moskau schützte.

                                                    

 

1 - барометрический корректор высоты КВ-13М; 2 - система автоматического управления; 3 - трассер; 

4 - линза Люнеберга; 5 - радиоответчик 21 Г6; 6 - радиовысотомер-ответчик 24Г6-К26 (маловысотная мишень)

Übersetzung :

1- barometrischer Höhenmesser/Geber für die Höhe

2-automatisches Lenkleitsystem

3-Steuerruder

4-Lüneberglinse zur Erhöhung der effektiven Reflexionsfläche

5-Bake , Sender

6-Funkhöhenmeser  (für tief fliegende Darstellungskörper)

Стартовая масса, кг 4000
   Двигательная установка ЖРД
   Система управления автономная по программе и радиокомандам с Земли
   ЭПР, м2:  
             собственная 0,1...0,3
             с линзой Люнеберга 1,5...2,0
   Эксплуатационная надежность (коэффициент безотказной работы) не менее 0,8
   Габаритные размеры, (длина х диаметр х размах крыльев), м 12х0,65х2,6
   Аэродинамическая схема ⌠утка■

Übersetzung:

Startmasse : 4000 Kg

Typ Triebwerk: Flüssigkeitstriebwerk

Typ der Lenkung: automatisch nach Programm sowie Funklenkung über Leitstation

effektive Reflexionsfläche (Radar):   10-30 cm2    mit Linse : 1,5 - 2 m 

Zuverlässigkeit (technisch) :über  0,8 

Größe über alles: 12 x 0,65  m  x (2,6o m mit Flügeln)

Lenkverfahren (aerodynamisch) : Entenflugzeug (Steuerruder vorne)

 

53 Km Startentfernung. Steigt auf 2000 m auf. Kommt aus ca. 90° Seitenwinkel. (auf dem Schiessplatz) Auf dem aufsteigenden Ast kann das Ziel beobachtet werden. Abkippen bei 2000m Höhe nach unten . Ziel wird jetzt verloren .Auftauchen vor Radar in Abhängigkeit von ECM und Chaff Lage bei ca. 25 Km.   Geschwindigkeit : 400 m/s -600m/s  Höhe über Grund: 400m , sehr unruhig in der Höhe.

 

Der Anflug auf die Raketenleitstation darf für den **Parameter max. 6 Km betragen ( in Verlängerung des Anflugprofile max.6 Km am Radar vorbei.)

Bei Vergrößerung des Parameters ist die **Vernichtungswahrscheinlichkeit wegen den Ausmaßen der Start - und **Vernichtungszone nicht vollständig und nur noch eingeschränkt gegeben. Die Winkelgeschwindigkeiten im Vorbeiflug entwickeln sich unproportional ungünstig . Der Höhenwinkel im Anflug ändert sich kaum und verhält sich nach der Sekans- Funktion und ist relativ leicht zu begleiten, nur im Nahbereich steigt der Höhenwinkel nach Sekans an. Normal ist der Direktanflug mit dem Start der 2 Flugkörper gegen das Ziel bei 20-15 Km.

            * siehe auch Grundlagen Fla Raketentechnik  auf diese Web Seite 

 

Kann auch mit Lüneburg - Linse zur Erhöhung der effektiven Reflexionsfläche eingesetzt werden. Ein sehr anspruchsvolles Ziel , vor allem wegen zeitkritischer Zeitfenster zur Feuereröffnung. Große Schwierigkeiten bereitet das Auffassen und Übergabe an Funkorter zur weiteren Begleitung.

Die effektive Reflexionsfläche ist gering und Ziel geht im Rauschen der  Störungen (ELOKA und jamming ) unter. Monatelanges Training mit der Trainingsapparatur "ACCORD" ist notwendig. Eine gewisse mentale Abgehärtetheit und absolute Professionalität sind zwingend notwendig um dieses Ziel zu vernichten.

 

                   


 

 

RM75

ракеты-мишени (РМ) Raketii  Mischeni

Zieldarstellungs- (Rakete ) Körper  

    Zieldarstellungskörper  Schiessplatz Asheluk   ( Journal MOMO )

            Die ehemalige  Fla Rakete des System S 25 Berkut.

 

Standardziel für FRT. Ehemalige Flugabwehrrakete. Modifiziert für Boden-Boden Einsatz. Entwickelt aus dem Fla Raketenkomplex  S 25 " Berkut"  Verwendet wird hier die gelenkte Rakete W 300 ( B-300 ) Ziel für den S 75 Wolchow (SA2) Sehr anspruchsvoll.  Zeitkritisch. Geschossen werden Salvo a  3 Sekunden ( mit lautem Anzählen in der Kabine) 3 Raketen gegen dieses Ziel. Bei verspätetem Auffassen werden weniger Flugkörper geschossen.

 

                                                                                          Belka

Стартовая масса, кг 4000
   Двигательная установка ЖРД
   Система управления автономная по программе и радиокомандам с Земли
   ЭПР, м2:  
             собственная 0,1...0,3
             с линзой Люнеберга 1,5...2,0
   Эксплуатационная надежность (коэффициент безотказной работы) не менее 0,8
   Габаритные размеры, (длина х диаметр х размах крыльев), м 12х0,65х2,6
   Аэродинамическая схема ⌠утка■
1 - барометрический корректор высоты КВ-13М; 2 - система автоматического управления; 3 - трассер; 4 - линза Люнеберга; 5 - радиоответчик 21 Г6; 6 - радиовысотомер-ответчик 24Г6-К26 (маловысотная мишень)

 

 

 

 

                                                                    RM75

Основные тактико-технические характеристики:
    Стартовая масса, кг:  

RM 75 MW

russ. PM - 75 MB

              мишени с ускорителем 2350
              ускорителя 1350
    Дальность полета, км:  
             РМ-75МВ до 40
             РМ-75В 40-100
    Высота полета, м:  
             РМ-75МВ 50-500
             РМ-75В 1000-20000
    Скорость полета, м/с:  
             РМ-75МВ 200-650
             РМ-75В 350-1200
    Система управления автономная по программе и радиокомандная
    ЭПР мишени, м2:  
             собственная 0,1-0,4
             с линзой Люнеберга 0,2-1,9
    Габаритные размеры, м  
            длина с ускорителем 10,6
         длина без ускорителя 8
           диаметр 0,5
           размах крыльев 1,7

                         Übersetzung

Startmasse    :  mit Booster 2350 Kg , Booster 1350 Kg

Reichweite    :  RM 75 MW      bis 40 Km    ,RM 75 W     40 - 100 Km

Flughöhe       :  RM 75 MW      50- 500m     ,RM 75 W     1000m - 20 Km Höhe

Fluggeschwindigkeit : RM 75 MW    200 - 650 m/s       RM 75 W     350 - 1200 m/s

Lenkverfahren: automatisch nach Programm und Funklenkung

eff. Reflexionsfläche:  10 - 40 cm  mit Lüneberglinse  0,2 - 1,9 m2 

Länge mit Booster : 10, 6 m 

Länge : 8 m

Durchmesser 0,5 m

Ausmaße Flügel : 1,7 m einfach

 

Летные характеристики:
Измеряемое относительное расстояние (дальность), м 10...90
   Погрешность измерений дальности, м 2+5% от дальности

             Entfernungsfehler : 10 -90 m bzw. 2-5 % für den programmierten Flug.

 

    

 

 

                                                                                                                

 

 

                                                LA 17    Standardziel für FRT ( Fla Raketentruppe) und  Truppenluftabwehr des Heeres.

 

   Quelle vku.ru

800 Km/h und  4 m2  Reflexionsfläche. Wird über Funk - bei nicht Auffassen durch Raketenleitstation ,oder nicht bekämpfen durch die Feuereinheit - erneut auf die Gefechtsordnung geflogen, so dass Bekämpfung erneut möglich wird.

                     

Skarus 2006

Lest den Augenzeugenbericht vom Schiessen in Ashuluk  taktisches Schiessen     9.Juli 1987 .

 

                     Flugprofile Belka , Swesda und RM

                

 


                                                                                                            

 

                    Kapustin Jar      " Steilufer am Krautfeld " ,  das hohe Ufer

ist das originäre Testgelände für Raketen. Hier flog die deutsche V2 auf russ. Boden. Hier wurden Flugkörper gestestet . Der   Schießplatz und Versuchsplatz für Fla Raketen befand sich in Ashuluk.

Lage : 48:30 N   46:00E             http://kapyar.km.ru/ 

 

 

 

 

EMBA  5    

Polygon der Truppenluftabwehr des Heeres in Russland

Dieser Schiessplatz befindet sich in Kasachstan bei der Ortschaft Emba     http://emba.fatal.ru/  

 

Der Schiessplatz EMBA 5 ist einer der 11 Schieß- und Versuchsplätze in Russland/ Russ. Föderation.
Der Platz liegt 10 Km von der Ortschaft Emba entfernt. Die räumlichen Ausmaße sind für einen Schiessplatz üblich:  300 X 50  Km .

Lage : 48° 47`N   58°05`E.

Gegründet : 1960   zur Erprobung des Fla System SA4 "KRUG "

Nutzung : Schiessen , Erprobung neuer Technik .

Systeme : KRUG , KUB ( SA6 ) BUK (SA11) TOR ( SA15 ) OSSA (SA8 ) TUNGUSTA und S 300 W Gladiator / Giant  SA 12)

1999 wurde der Schiessplatz dem Platz Kapustin Jar unterstellt.   Durch die Deutschen /  NVA wurde dieser Platz nicht genutzt.

 


 

                                                                                                               

                                   Tschitinsk    Telemba

Schiessplatz der russ. Föderation in Tschitinsker  Verwaltungsgebiet   in Sibirien  . Der Landstrich grenzt an die Mongolische Republik   sowie China.

Verwendung : Luftabwehrschiessen   .    Systeme : SA10 ( S 300 PMU )   SA5  ( S200 Wega )

              

 

 

 

 

                                     Latusa

                  link       http://www.latuza-mama.narod.ru/

 

 

                                     Domna

                   Schiessplatz der russ. Föderation  im Baikalgebiet. Hier schießt das Heer mit Systemen   SA11 BUG.                

 

                 Plessezk

 

Plessezk ist die Bezeichnung eines Raketenstartplatzes südlich von Archangelsk. Der Raketenstartplatz Plessezk, der seit 1966 in Betrieb ist,
dient hauptsächlich dem Start militärischer Satelliten, wie Aufklärungssatelliten. Daneben werden von Plessezk auch zivile Satelliten in polare Orbits gestartet. Bemannte Raketenstarts wurden von Plessezk nicht Von Plessezk wurden die meisten russischen Satelliten gestartet.

 

                  Bajkonur

Bajkonur ist eine Stadt im südlichen Kasachstan, etwa 200 Kilometer östlich des Aralsees am Nordufer des Flusses Syrdarja. Die geografischen Koordinaten des Stadtzentrums sind 45,63° Nord, 63,314° Ost.
20 km nördlich der Stadt, befindet sich der größte russische Weltraumbahnhof, das Kosmodrom Bajkonur (45° 55' Nord , 63° 18' Ost )

                Baikonur        
Bild Autor

1955 begann die Sowjetunion nahe der kleinen Siedlung Tjuratam den Bau eines Testgeländes für ihre ersten Interkontinentalraketen. Tjuratam lag für den Zweck  verkehrsgünstig am Ufer des Flusses Syrdarja und an der Eisenbahnstrecke Moskau – Taschkent.


Namen und Tarnnamen des Testgeländes lautete „Forschungs- und Versuchsgelände # 5“, NIIP-5. Den Namen Baikonur erhielt es zur Irreführung der Westmächte. Der Standort Tjuratam unterlag einerseits strengster Geheimhaltung, andererseits wollte die Sowjetregierung sich ihrer Erfolge rühmen und nach Juri Gagarins Raumflug 1961 in den öffentlichen Bekanntgaben auch einen Ort der Raketenstarts nennen. Die Wahl fiel auf Baikonur, einen Ort etwa 320 km nordöstlich des wirklichen Standorts. Öffentliche Bezeichnung von NIIP-5 war fortan Kosmodrom Baikonur. Die geografischen Koordinaten des „originalen“ Baikonur sind 47° 50' Nord, 66° 03' Ost.

Die Siedlung, die sich um das Kosmodrom rasch entwickelte, erhielt nach Namen wie Sarja, Swesdograd, Taschkent-90 und Leninski mit dem Stadtrecht 1966 den Namen Leninsk. Der Bahnhof heißt nach wie vor Tjuratam.

Am 20. Dezember 1995 wurde Leninsk schließlich inBajkonur umbenannt. Offizielle Bezeichnung des Raumfahrtzentrums ist heute „5. Staatliches Versuchskosmodrom der Russischen Föderation“.

Angetrieben vom Kalten Krieg wurde das Kosmodrom sehr schnell ausgebaut. Insbesondere Chruschtschow drängte auf immer neue und effektvolle Rekorde im prestigeträchtigen Wettlauf ins All.

Sputnik 1, der erste künstliche Satellit im Weltraum 1957. Laika, das erste Lebewesen im Weltraum 1957. Strelka und Belka, die ersten Lebewesen, die auch heil wieder zurückkehrten 1960. Juri Gagarin, der erste Mensch  im Weltraum 1961. Walentina Tereschkowa, die erste Frau im Weltraum 1963. Lunochod 1, das erste ferngesteuerte Mondfahrzeug 1970. Saljut 1, die erste Raumstation 1971. Mir, die erste ständig bemannte Raumstation 1986 – sie alle starteten von Baikonur.

Der enorme Zeitdruck führte allerdings auch zu zahlreichen Unfällen. So ereignete sich am 24. Oktober 1960 in Baikonur der schwerste Unfall der Raumfahrtgeschichte, das Nedelin-Desaster. Die Explosion einer Interkontinentalrakete vom Typ R-16 bei den trotz offensichtlicher Mängel von Moskau angeordneten Startvorbereitungen kostete 126 Menschen das Leben, darunter auch Mitrofan Nedelin, Chef der strategischen Raketentruppen.  Das Zentralkomitee der KPdSU ließ in einer kurzen Notiz daraufhin lediglich verlauten, Marschall Nedelin sei bei einem Flugzeugabsturz umgekommen. Die Katastrophe gelangte erst 1989 an die Öffentlichkeit, die offizielle Liste der Todesopfer wurde erst unter Präsident Jelzin freigegeben. Die Startvorbereitungen der nächsten R-16 Rakete wurden bereits am 4. Januar 1961 fortgesetzt .

Als erste Person aus dem Westen besuchte der französische Staatspräsident Charles de Gaulle am 20. Juni 1966 Baikonur.Dem ersten NASA-Team wurden am 28. April 1975 im Rahmen der gemeinsamen Sojus-Apollo-Docking- Mission Teile des Kosmodroms gezeigt. Bei solchen Besuchen versuchte die Sowjetunion, den militärischen Charakter des Geländes zu verschleiern. Alles militärische Personal, das in Sichtweite der ausländischen Besucher geraten konnte, erhielt die Anweisung, Zivilkleidung zu tragen.

Auch wenn Baikonur in der Welt vor allem für die bemannten Raumflüge bekannt wurde, lag der Hauptzweck der Einrichtung von Anfang an bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 im Test von flüssigkeitsgetriebenen Langstreckenraketen.

Mitte der 80er Jahre hatte die verbotene Stadt Leninsk nach offiziellen Angaben 100.000 Einwohner, 356 Wohnblöcke, 9 Schulen, 31 Kindergärten, 18 Hotels, einen eigenen Fernsehsender, mehrere Kinos, ein Stadion, eine Getränkefabrik und zwei Betonfabriken.

Quelle WIKIPEDIA