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    Systeme der Fla und Flak bis 1945    

  •  Radar  Feuerleitradar

              Panorama Rundsichtradar

     

  •  Flak  8,8

    • Funktionen an der 8.8

  •  Flak 10,5

  •  Optische Geräte

  •  Kommando-Geräte und Rechengeräte

  •  Scheinwerfer

  •  Struktur der schweren Flak- Batterie

  •  Groß-Batterie

  •  Taktik

    • Feuerart

    • Taktik und Munitionsverbrauch

    • Ablauf Schießen in der Feuerbatterie

 

Deutsche Luftwaffe bis 1945

Ende der der 30er Jahre wurde die Flakartillerie vom Heer in die Luftwaffe übernommen. Die Verantwortlichkeit des Heeres in Fragen der taktisch- technischen Forderungen ging  auf die Luftwaffe über. Allgemeine Richtwerte für die Entwicklung eines Funkmessgerätes waren :
Winkelfehler kleiner 1/16 ° ( Winkelfehler bei dynamischer Zielbegleitung  )
Entfernungsmessung : + -- 10 m Genauigkeit.
Reichweite 50 Km und Automatisierung für die  Bestimmung der Anfangsangaben zum Schiessen

1939 wurden mit dem Würzburg- A- folgende Werte ereicht :
8 KW  Leistung ( Impuls) Wellenlänge 50 cm, Reichweite 30Km,   0,5 ° Peilgenauigkeit,
Entfernungsfehler + -- 100 m.

 


 

RADAR Systeme

 

Funkmessgeräte  FUMG

                                 Fertigungszahlen :   Fa. Telefunken Geräte" Würzburg "  und " Lorenz L "   im Jahr     1940 :

                                  Würzburg :      1 Gerät täglich Auslieferung an Truppe.

Lorenz L  :       2-3  Geräte        monatlich

Im Sommer 1941 gab es ca. 300 FUMG in der Truppe.

1942 waren ca. 1/3 der schweren Flakbatterien mit FUMG  ausgerüstet.

1940 Ersteinsatz im Raum Essen, die RAF mied den Bereich künftig.

Das Lorenz Gerät hatte technische Schwierigkeiten in der Höhenauflösung , dafür größerer Reichweite als Würzburg. ( abgelehnt 3. 11. 1940   LvKdo1) 

Zusatzgeräte Emil 1 , 2 brachten Verbesserung der Entfernungsauflösung und Genauigkeit auf +- 30 m

 

FUMG wurden nur bei der Reichs/ Heimatverteidigung  (auch in besetzten Gebieten eingesetz ). Die  Geräte waren empfindlich auf  Bewegung / Transport mit ihren  80 – 100 Röhren.  In der Anfangszeit so geheim, dass nicht einmal der Chef die  Geräte von innen ansehen konnten.  ( es gibt eigentlich keinen Innenaufnahmen bzw. Bildschirmbilder)

Wer kann Peters-ada Bilder zur Verfügung stellen.

 

  

Produzierte Stückzahlen:     

Würzburg C (Telefunken)    4000 

Würzburg Riese                1500   ( Berliner Zoo Flakturm :  erstes Gerät )

Großanlagen Mammut und Elefant : 150 

Freya 

Jagdschloss

Forsthaus

Kulmbach

Ansbach

 

Quelle: Geschichte der Funkortung , deutsche und britische Beiträge Band III 1953   

 

 

   


 

                                                Flak Leit /Suchradar Übersicht

 

Typ Tarnbezeichung Baujahr W Länge cm Kw Leistung Spiegel Reichweite E- Genauigkeit Peilgenauigkeit  
              Plus / Minus (m) Seite 1/16°  Plus/Minus Höhe 1/16° Plus/Minus
Fu.M.G.39 L   1939 62 2 2,4m 10-15 Km 40-50 32-48 48-64
Fu.M.G 40 L   1940 53 50 2,4 25-40 30-40 10-12 10-12
Fu.M.G.39 T "A" Würzburg A 1940 53 8 3 20-30 80-120 24-32 24-32
Fu.M.G.39 T "D" Würzburg D 1941 53 8 3 20-30 30-40 5-8 7-9
"D" mit "K-Laus" Würzburg D 1944 53 8 3 20-30 30-40 8-10 6-8
Fu.M.G.65 Würzburg Riese 1940 53 8 7,5 40-60 30-40 2,5-3 1,8-2,5
Fu.M.G.41 T Mannheim 1942 53 16 3 25-40 15-20 2,5-3 2,5-3
Fu.M.G.68 Ansbach 1943 53 8 4,5 30-40 30-40 (2,3)*2  3,5 (1,6)*2  3,5
Fu.M.G.75 Mannheim Riese 1943 53 16 7,5 50-70 15-20 (1,5)*3 (0,8)*3
Fu.M.G.77 Marbach V 1944 9 10-15 3 25-35 25-35 1-2 1-2
Fu.M.G.74 Kulmbach 1945 9 10-15   20-30 ca.300    
Fu.M.G.76 Marbach 1945 9 10-15 4,5 30-50 25-35 0,7-1 0,7-1
                   

      Quelle: Geschichte der Funkortung , deutsche und britische Beiträge Band III 1953    

Das Würzburg Gerät benötigte  wegen dem 3 M Spiegel und scharfem Strahl eine Einweisung über Freya  .

Würzburg Riese : 80 Kw Impuls  Die Reichweite betrug 160 Km  Würzburg FuSE 65

Würztburg Riese

seeriese  140 Km Marine Version

Ansbach  FuSE 68  war das größte bei der Luftwaffe gebaute Gerät

Mannheim   FuSE 64

würzburg a FuSE 62A

Würzburg  C  FuSE 62C   Würzburg   D  FuSE 62D

 

             Luftwaffenbezeichnungen 

FuMG 39L / 40L / 41L     Lorenzgerät .  Radargerät zur Bestimmung der    Anfangsangaben für das Flak Schiessen. Geringe Anzahl.

FuMG 62       39T       (  Telefunken   )  A3  ???  Gerät  "Würzburg "                                                            ca. 4000 Stück

"Würzburg“ D           auf Flakturm Zoo / Berlin                                                                                      ca.  1500 Geräte

FuMG 63       40T       ( Telefunken )  „Mainz“  Messwerte automatisch weitergeleitet an Kdo Gerät .

FuMG 64   ( 41 T )      „ Mannheim „  wie FUMG 63

FuMG 65                     „Würzburg Riese“ Großbatterie    , auch   bei  der Eisenbahnflak .                                       

FuMG 68                     „ Ansbach“  größte bewegliche Radaranlage der Flak ,geringe Stückzahl.

FuMG 74                     „ Kulmbach „ Rundumsuchgerät , geringe Stückzahl , zusammen mit      76 Mahrbach

FuMG 75                     „ Mannheim Riese“ geringe Stückzahl

FuMG 76                     „Marbach „ geringe Anzahl   50 Km Reichweite auch    FuG 76 genannt

FuMG 77                     „ Marbach IV „ geringe Stückzahl

 xxx                             " Kurpfalz "   Aus dem A2 weiter entwicklet      25 Km Reichweite    2 ° Genauigkeit

Würzburg A               aus A3 entwicklet   , Parabolspiegel 2 ° Peilgenauigkeit

xxxxxx                      " Darmstadt "  A3 Gerät der Lw führte zu " Mainz " und " Mannheim "  und Würzburg Reihe

 xxxx                         Ansbach V

74/ 76                          Bedienungskabine " Bayern "  abgesetzt für FuMG 62  un d FuMG 65 Würzburg Riese

 

                    Würzburg Riese oder Ansbach V waren bei der Falk

 

FuSE 64  ( FuMO 221  Marine )  12 KW Impuls  1942 eingeführt.

                                    automatische Auswertung der Daten , wurden zum Kommandogerät übertagen

 

Luftwaffe : FuG      G = GEMA

 

   Bausatz

 

 

Marine FuMB    Funkmessbeobachtung

            FuMO    Funkmess Ortung    Boden anlgen , verbunkerte Anlagen FuMO-3  oder -4

             FuME       Funkmess Erkennung

 

Geräte waren an Land durch Funkkreise verbunden :Grün :   Abteilung und Regiment untereinader

Blau :Abteilung zur  Batterie  Gelb + Rot   : Batterie zur peilstelle ( Luftraum RADAR )

 

                                

             Würzburg Radar bei Ausbildungsbetrieb  noch keine Abschüsse   ( fehlende Markierungen , Bilder am Innenrand )

                   © 2007 www.peters-ada.de         Bild :  priv. Sponsor

 

 

Störschutz

 

Gegen Jamming , Breitbandstörungen :            Zusatzgerät „ Wismar „ ( Frequenzumstellung der FUMG )

Gegen Chaff / Düppel :        „Laus“ , Nutzung  Dopplereffekt mit Phasendetektor  und    „Taunus  „  Gerät

                                               „ K - Laus „ war das am effektivsten arbeitende Zusatzgerät gegen Düppel.

Mit „ Steinhäger „ und „ Nürnberg „ wurde versucht die Zielfindung  akustisch zu verbessern. ( Motorengeräusche der Bomber )

Klare Zielzeichen soll es ab 1942/43 auf den Sichtgeräten der FUMG ( braunsche Röhre) nicht mehr gegeben haben.

Zusatzgeräte Emil 1 , 2 brachten Verbesserung der Entfernungsauflösung und Genauigkeit auf +- 30 m.

"Laus" : Die Zielzeichen auf der Bildschirmröhre sollen nach Selektion beweglicher Zielzeichen ( Wolken , Düppel , Chaff ) wie kleine schwebende Läuse ausgesehen haben.             ( Anmerkung Autor, beim  SA 3    SBZ System gab es so etwas auch ... )

 

 



 

 

Panorama - Radargeräte zur Luftlagedarstellung

 

Freya     Luftwaffe und Marine Versionen 

A1 Gerät   FuMG - 401            Freya LZ   große Reichweite   30 - 200 Km  Höhe : bis 12 Km

                 FuMG - 42G          G = GEMA  produziert

 Luftraumaufklärung . Luftwarnung .Luftlagedarstellung

Flugmelde-  Radar  , Luftraumaufklärung und Jägerführung

Wellenlänge 2m .

Reichweite : ca. 150 km .

Sender :  Leistung :       10 Kw  Impuls  Schlitz-   Magnetron.

 

Ersteinsatz 1937 . Es wurde ein Flugzeug in einer Entfernung von 35 Km geortet. Das Radar geht aus dem Marinegerät  "De-Te "  hervor .

 

                                       Freya   

 

                    Bis zum Jahr 1943  wurden 584 Geräte ausgeliefert .

Die Marineverison erhielt 487 Geräte .   

-/- FuMG 80 „Freya“
Sendefrequenz 120–130 MHz (2,5–2,3 m)
Impulsleistung 20 kW
Pulswiederholungsfrequenz 500 Hz
Impulsdauer 3 μs
Schwenkbereich 360° mechanisch
Strahlbreite 0.5°
Reichweite
  • Die Höhe anfliegender Flugzeuge ließ sich nicht genau bestimmen. Darin war es dem Chain Home unterlegen, aber es war vollständig schwenkbar (Rundsichtradar) und konnte zudem mobil eingesetzt werden.
  • Als Zusatzgerät in eigene Flugzeuge wurde das FuG 25a „Erstling“-Gerät eingebaut. Dieses sekundäre Radargerät, oder IFF-Gerät, reagierte auf die Freya-Impulse und antworte auf 156 MHz. Damit konnte eine Kennungsreichweite von weit über 100 km erzielt werden.
  • Mit der Ausführung „AN“ erhielt die Antenne eine Umwegleitung und einen Antennenumschalter. Die Zuschaltung der Umwegleitung bewirkt eine Phasenverschiebung des Antennendiagramms und damit ein Schielen nach links oder rechts. Von der breiten Maximumpeilung konnte man so auf die schmale Minimumpeilung übergehen. Ein geübter Beobachter konnte eine Peilschärfe von 1/10° erreichen.
160 km
  • FuMG 450 Freya AN, anfangs FuMG 41G genannt (erhöhte Reichweite von 120 km)
  • FuMG Freya LZ (für Lufttransport zerlegbar)
  • FuMG 480
  • FuMG 44 „Drehfreya“ Übergang zum FuMG 44/404 (Marine FuMO371), „Jagdschloss“-Rundsuchradar
  • FuMG 451 „Freiburg“, 162–200 MHz
  • FuMG 321-328 (Kriegsmarine-Bezeichnung)

 

                           

 

Jagdschloss    Luftwaffe  

Rundsichtradar zur Luftlagedarstellung.

Beginn 1942.

Bis zum Kriegsende wurden 80 Geräte gebaut.

Sender : 100 Kw  Impuls Leistung mit Magnetron.

Reichweite : 150 Km.

  • Auffassreichweite 80–200 km, je nach Flughöhe
  • Antennentyp: 128 Element Gruppenantenne vor Reflektorwand
  • Antennendrehzahl: 6 U/min.
  • Öffnungswinkel Horizontal: 7°
  • Öffnungswinkel Vertikal: 60°
  • Betriebsfrequenz: 158−240 MHz
  • Impulsleistung: 150 kW
  • Impulsdauer: 2 μs
  • Impulsrate: 494, 497, 500, 503, 506 Hz umschaltbar
  • Auflösung: 300 m
  • Antennenrotor: 75 kW
  • Gewicht: 25–30 t
  • Größe:
Antennenbreite: 24 m
Antennenhöhe: 5 m
Gesamtbauhöhe: 12 m

 

 

 

Forsthaus Z

Rundumradar  für kleine Ziele .

Antrenne : Parabolspiegel , 24 m breit .

Frequenz : GHz    9 cm (  ! )  0,25 ° schmales Antennendiagram .

 

Mammut    FuMO 52     Marinegerät


Die Luftlage- Radar Mammut war ein Frühwarngerät zur Luftlagedarstellung.
Mamut bestand aus acht Freya-Antennen Fläche mit einer Fläche von 10 m x 25 m
Die Strahlrichtung wurde mit Wellenschieber im Seitenwinkel t elektronisch um ± 50°
geschwenkt . ( elektronische Strahlschwenkung )

Mammut überblickte den Luftraum von der Nordseeküste und Kanalküste bis England .

         Frequenz : 125 MHz  

Reichweite : 300 Km

Luftlagebilder wurden mit Koaxialkabel 100 Km durchgereicht. ( Jagdschloss ) Die Luftlage wurde damit zentral ( mehrere Radaranlagen )
ausgewertet.    Bezeichnung der Datenleitung : " Landbriefträger "

 

FuMO 52  Funkmessmarine- Ortungsgerät      Mammut    Cäsar       Marineversion an der Küste

FuMG 41 F   Mammut Friedrich , bestehend aus 8 Freya Antenne

Im Monat konnte ab 1940 ein Gerät ausgeliefert werden.
 

 

              Wassermann    S   / Schwer    mit 40 m Mast      L /   Luftvewrlastbar


 


 

                   Flak                 Flieger - Abwehr - Kanone

 

                                     Systeme und Typen     ( nur Luftwaffe)

                         

Leichte Flak

         2cm  Flak 30

            2 cm Flak 38  L/65

            2 cm Vierlingsflak

            3 cm  Flak MK 103

         3 cm Vierlingsflak MK 103/38

 

mittlere Flak

         3,7 cm Flak 18 ( Lafette 3,7 cm Flak 36 angebracht

            3,7 cm Flak 36/37

            3,7 cm Flak 43

            3,7 cm Zwilling ( gerät 341)

            5 cm Flak 41

            5,5 cm ( Gerät 58 ) und Gerät 241, nicht eingesetzt, Entwicklung  gestoppt.

 

Schwere Flak

          7,5 cm L/60 ( Restbestände)

             7,62 cm Flak ( russisch M31 M38, Beute)

             8,5 cm Flak ( russisch, später mit 8,8 cm Rohr )

             8,8 cm Flak 18 /L/56

             8,8 cm Flak    36/37

             8,8,cm Flak    37

             8,8 cm Flak    41 ( 8.8 Flak 42 Krupp genannt )

             8,8,cm Flak 41 L/71

            10,5 cm Flak 38  und 39

            12,8 cm Flak 40  ( 2 Batterien beweglich, Rest ortsfest oder Eisenbahnbatterien )

            12,8 cm Flak  40/44 Zwilling

 

Nicht zur Produktion gekommen, in Entwicklung bei Krupp: Gerät 50: und 60 F    (15 cm Flak)

Versuche mit 8.8 cm Flak zur Lenkbarkeit der Geschosse auf dem Schiessplatz Unterlüss ( Lüneburger Heide)mit Fa. Rheinmetall. Praktische Ergebnisse gab es bis zum Frühjahr 1945 nicht mehr.

 

 

                                    Struktur    der     schweren Flakbatterie

 

Befehlsstelle I                        Messstaffel :            B1 Beobachtungsstelle 1        4 Mann Besatzung  und  Chef der Batterie

            Kommandogerät 36

Messtrupp I mit dem Batteriechef  und Messoffizier. Standort 100 m seitlich der Geschütze. Parallaxe wurde am Rechengerät beachtet. An das KdoGer36 waren die 4 Geschütze 8,8 cm mit 108 adrigem  Fernmeldekabel angeklemmt. Die Übertragung der Anfangswerte für das Schießen an die Geschütze  Erfolge durch Lampen / Folgesystem, Zeiger. Dieser Kommandopunkt war mit Telefon mit der Befehlsstelle II  verbunden, zusätzlich mit der Funkstelle der Feuerabteilung in Kontakt.

  

Befehlsstelle II

            Kommandohilfsgerät 35

Messtrupp II Standort: Mitte der Feuerstellung. Aufschaltung auf alle Ziele, um bei Ausfall das KdoGer36 die Feuerleitung und Führung zu übernehmen.            Übermittlung aller Angaben zum Schiessen: mündlich, Telefon. Hier befand sich der Batterieoffizier und Chef der Nachrichtenstaffel /Fernmelder Luftbeobachter ( 2 ) und der  Unteroffizier für Gasabwehr .

 

Feuerstellung

4 Geschütze. Abstand und Aufstellung: 30 – 45 m um die Befehlsstelle II  im   4eck.   An der Front wurde zur Panzerabwehr eine andere Form gewählt         ( 3 Geschütze gleichzeitig in eine Richtung )       Die Geschütze wurden abgeprotzt, dh. vom Transportachsenwagen auf Holme ( 4 ) gesetzt.

 

Funkstelle

Standort : seitlich der Feuerstellung. Leistung : 100 W. Abhören des Sprechverkehrs   der anfliegenden Bomber und Warnung der eigenen Staffel.  Zusätzlich 5 W Funkgerät.          

Flaktrupp zur Abwehr von Tieffliegerangriffen:  2 cm Flak im Nahbereich der Stellung.

 

Protzenstellung

Abstellung Kfz, Zugfahrzeuge und Lafetten der Geschütze abgesetzt von der  Feuerstellung um die Aufklärung zu erschweren.  PKW, Motorrad für schnelle Befehlsübermittlung standen in der Nahprotzenstellung.

 

Ausrüstung mit Kfz

            Schwere Batterie:

Gefechtsbatterie mit Batterie – Trupp         1 PKW Chef ,   PKW geländgg. für  Erkundungs- Offz.   sowie  6 Kräder

               Messstaffel :        1 PKW geländg.  für Messoffizier, 1 Krad,  1 Flakmesstruppwagen I  ( Kfz 74 )

1 Sonderanhänger 104, 1 Flakmesstruppwagen II( Kfz 74) mit Sonderanhänger 53  1 Fernsprech- Kfz /Pkw

Geschützstaffel :   1PKw geländg. für Batterie Offz. , 1 leichter PKW. 1 Krad,  4 Zug- Kfz  ( 8t )  für  jeweils 1 Geschütz ( gezogen )

                Leichter Flaktrupp 2 cm        1 „Krupp Boxer „ gezogen,     1 Krad

Munitionsstaffel und Troß: 1 Krad. 2 Lkw, 1 Zug- Kfz (Reserve), 1 leichter LKW .   Diverse LKW für Verpflegung.

 

 

                           Befehlsstelle einer  Großbatterie

 

Es werden 3 Flakbatterien geführt. Betonbunker  mit Gefechtsstand des Schiessenden . 3 Kommandogeräte und 2 Funkmessgeräte ( mit unterschiedlichen Suchsektoren 30 m Zwischenabstand zueinander ) befanden sich in einem Kreis ( Durchmesser ca. 60 m )

KdoGeräte in Dreiecksform am Außenrand angeordnet . FuMG zu Kdogerät: ca. 20 – 40 m.  Feuerstellungen der 18 – 24 Rohre wurden in Rechteckform von Kommandogeräten 60 –90 m aufgestellt.

Form der Großbatterie:   Dreieck mit Seitenlänge ca. 250 m

 

                           Bunker            Bild Marek Królikowski     Usedom

      10,5 cm Flak Batterie Mellin in Swinemünde.     713 Marine Flak Abteilung, Feldpost 08842B

                          http://de.geocities.com/bunkerspecht33/files/mellin.html

 

 

 


 

 

                          Taktik . allg. Grundsätze der Feuereröffnung, Feuerart.

 

            Die Batterie schießt grundsätzlich geschlossen , zusammen und auf Kommando.

Scheinwerferbatterien arbeiten grundsätzlich auseinander gezogen und im Verbund aller Scheinwerfer .

 

             Einsatz :  Gruppenfeuer mit zentraler Führung, Kommandogabe und Feuereröffnung durch das Kommandogerät  .

 

             Feuerarten:

Gruppenfeuer :      Geschütze  schießen einzeln auf besonderen Befehl des Schiessenden ( Glocke, Flagge oder Lichtzeichen )

Feuerüberfall :      3 Geschütze in schneller Folge mit max. 1 sec Pause auf Signal   ( Feuerglocke )

Dauerfeuer :          ununterbrochenes Schiessen auf Feuerglockensignal.

 

 

Allg. Taktik

           

Feueröffnung :

2 cm Flak gegen Jäger: ab 1000 m

3,7 cm Flak:                   ab  1300 m

 

Schiessverfahren :

Tiefflieger : Leuchtspur, größere Entfernungen mit Flakvisier.

 

Schwere Flak:

Gegen Verbände: Dauerfeuer nach Kommandogerät

Einzelflugzeuge : Feuerüberfall, schnelles Gruppenfeuer.

 

Tarnung :

Natürliche Tarnung erwies sich als wirksamer als künstliche. Trampelpfade, Gräben und Fahrzeugspuren waren aus der Luft zu erkennen. Schutzschilde am Flakgeschütz erwiesen sich als wirksam und ersparten Verluste

 

Zusammenarbeit mit dem Heer:

Kampfführung lag bei den Flakstäben. ( Luftwaffe ) Einzelne Flakabteilungen konnten dem Heer unterstellt werden. Erfolge gegen Panzer waren beeindruckend .  Nicht alle Wünsche nach Unterstützung und Unterstellung konnten erfüllt werden.

 

 

Erfahrungen der Luftverteidigung führten zur Korrektuhr von den im Frieden erarbeiteten Dienstvorschriften:

Dauerfeuer für die schwere Flak ( 8,8 cm aufwärts ) war nur noch mit dem  Kommandogerät 36, 40 und FUMG  Funkmessgerät ( Radar Leitung) erlaubt. Mit dem Kommandohilfsgerät wurde es verboten ( Munitionsverschwendung )

Die leichte Flak kam nur noch im Objektschutz zum Einsatz. Die Flugzeuge waren bereits tief in die zu verteidigenden Objekte eingedrungen, so dass die leichte Flak sinnlos wurde. ( mittlere und größere Höhen der anfliegenden Bomberverbände)

Die leichte Flak wurde als Objektverteidigung an Brücken, Verkehrsknotenpunkte, Fliegerhorste etc. eingesetzt.

Zentrale Feuerleitung über Kommandogerät gab es bei der leichten u. mittleren Flak nicht.  Hier  gab es „ Flakvisiere „ Die Entfernungsangaben waren laufend und neu einzustellen ( Schrägentfernung zum Ziel )  Die Entfernung wurde vom E – Messmann optisch bestimmt und dem K2 zugerufen.

 

Flugzeit der Granate bis auf ein Ziel mit Höhe  4000 m. ( die Schrägentfernung muss auch bestimmt werden ) : ca. 6 sec.  Ein  Bomber mit 300 Km/h legt in dieser Zeit ca.  500m.  Das Feuerleitgerät berechnete den Vorhalt  ( 500 m ) und gab diesen Vorhalt an die Geschütze weiter.  ( Seiten und Höhenwinkelangaben )

Zur Zielerfassung / Zielsuche : wurden  10 sec. benötigt.

5 sec. Für Laden und Zündereinstellung.

Zeitdauer für nachfolgende Salve : 5 Sec.  Das wurde bis zu 2 Minuten durchgehend  durchgehalten. Eine Batterie konnte 140 Schuss / Min abgeben und wirkungsvoll Sperr-Riegel ( einschließlich Höhe) feuern.

Suchscheinwerfer : für optische Entfernungsbestimmung bei Nacht.  Nebeneffekt: Besatzung des Flugzeuges war geblendet und nur ungenau den Bombenabwurf durchführen.

Bomberstrom , typisch :

            240 Km lang.  3000- 4000  m hoch mit Höhenstaffelung.

            10 Km breit.

            Wellen a 100 – 130 Flugzeuge in 50 Km Wellen.

            Insgesamt   600 – 700 Flugzeuge .   Ein Luftangriff dauerte so bis zu 20 Minuten pro Welle. / 3-5 Wellen )

 

 

Ablauf Schiessen

Alarm

Die heraneilende "B1"-Besatzung übernahm  die Werte vom Scherenfernrohr und speiste sie in die Telemetrie  4 m breiten Kommandogeräts ein ( Analog Rechner )

Kampfbesatzung :  4 Mann und  Chef der Batterie 

 "Ziel aufgefasst" , wenn das Ziel optisch aufgefasst wurde . danach ließ sich  Seitenwinkel ( Kurs,  Richtung )   Höhe und  Geschwindigkeit errechnen Durch Flugzeug - Erkennungsdienst geschulte Augen erkannten  den Typ des Flugzeuges oder des Pulks, der sich näherte. Der Geschützstaffel wurden die Werte für Seite, Höhenwinkel und Distanz elektrisch übermittelt um  die Kanonen nach diesen Werten  auszurichten.

Die Geschützführer erhielten die Kommandos ihrer Kanoniere: "K-1-abgedeckt"  ( Seite )
"K-2-abgedeckt"
( Höhe ),   "K-6-abgedeckt" ( Entfernung für Zündereinstellung ) und die Feuerleitung gab dann das Kommando "Feuer", wobei zusätzlich die alles übertönende elektrische Glocke, die  "Feuerglocke" ertönte.

Die Geschützbedienungsmannschaften  ( der 5 Fla-Kanonen, benannt von "Anton bis "Emil  ) bestand aus kräftigen Männern. Die Einstellungen geschahen von Hand, es gab keinehydraulische Unterstützung .

Speziell der Lade-Kanonier, der die schweren Granate in den Verschluss zu heben. Je steiler der Anstellwinkel, desto schwerer seine Arbeit. Hiwi's ( Hilfswillige  russische Kriegsgefangene ) schafften die Munition aus den Bunkern heran.

 

Die Feuerleitung arbeitete mit Kehlkopfmikrofon am Hals, den  Klingelknopf am Kabel in der Hand . Der  Befehl  "Feuerglocke" -  wurde mit dem  Klingelknopf betätigt  - 2 Sekunden Pausenintervall - ,. danach das Kommando an die Geschützbedienung : "Abschuss" -  wobei  " Abschuss " klar und deutlich ausgesprochen werden musste.

Was in' das Kehlkopf-Mikrophon gesprochen wurde, hörte der Geschützführer in seinen Kopfhörern und zog auf das Stichwort "Abschuss" an der Reißleine für die Auslösung des Abschusses der Flakgranate - 5 Sekunden Pausenintervall  ( die Zeit benötigten die Munitionsschlepper und der Ladekanonier ) - dann das gleiche von vorn.

Diese Dauerfolge ließ sich bis zu 2 Minuten ( ! ) halten .

Bei  Gefechtseinsätzen wurde  eine Schussfolge von ca. 700 Schuss/ h pro Geschütz erreicht. .

Nach 1000 Schuss waren  die "Züge", die spiralförmigen Rillen im Lauf verschlissen.


 


 

Allg. Verteidigung Öl Raffinerien

Halle – Leipzig:   Leuna Merseburg, Böhlen und Espenheim durch die 14 FlakDiv.:

Mai 1944 :  347 Rohre (  davon 342 x 8,8 cm )  und erbeutete russ. Kanonen und umgebaut auf 8,8 cm

  (24 x 10,5 cm   sowie   8x 12,8 m Rohre )

Dieses Industriegebiet war das am besten und härteste verteidigte Objekt der Luftverteidigung.

 

 

 


                       

                            Flak Geschütze.

8,8-cm-Flak Geschütz    Flak 41           takt. Zeichen

Technische Daten :

Kaliber: 88 mm
Rohrlänge:
4930 mm
Schussgeschwindigkeit/min:
15 - 20
Länge :
7,62 m
Gewicht :
7200 kg
Schussweite maximal:
14860 m
Schusshöhe maximal:
10600 m

Zu Batterie gehörten 6 Geschütze .
Dazu gehörten  : Messzug mit Optischem Entfernungsmesser ( 3 D Basis , 4 m ) Horchgerät und / oder Radarmesszug und Scheinwerferzug. Eine Batterie konnte 140 Schuss / Min abgeben und wirkungsvoll Sperr-Riegel ( einschließlich Höhe) feuern.
Besonderst wenn die Bomber ihre Messung begannen um den Bombenabwurf zu bestimmen und dabei die Flugzeuge sehr ruhig flogen kam der Moment der Feuereröffnung durch die 8,8 cm Batterien.

Mit dem Geschütz 8,8 wurden beim auch Heer wirkungsvoll Panzer bekämpft. Für die Heimat-Luftverteidigung wurde das 8,8 cm Flakgeschütz mit besonderer Granataufsätzen und Rechengerät benutzt. Bei der Flak wurde mit diesem Geschütz immer im Verbund mit mehreren Kanonen geschossen.

Die Sprenggranaten wurden mit einem Verzögerungszünder zur Detonation gebracht. Deswegen musste die Höhe der anfliegenden Flugzeuge und ihre absolute Entfernung zur Feuerstellung bestimmt werden.  Dazu wurden ein optischer Entfernungsmesser und Radartechnik (Würzburg -Geräte) benutzt.

Durchschnittlich wurden zum Abschuss eines einzigen Flugzeuges 8500 Granaten verschossen . Das 8,8 cm Geschütz wurde 1936 in die Truppe ausgeliefert und ist eines der bekanntesten des 2. Weltkrieges. Insgesamt waren bis zum Ende des 2. WK 10930 Kanonen im Einsatz. Entwicklungstechnisch wurden die 8,8 Cm Geschütze in Flak 36 und 41 unterschieden.

 

Granate :   Masse 8,16 Kg

gegen Erdziele bis 8000 m             gegen Luftziele bis 6500 m.

            Zünder (Uhrwerk löst Detonation aus.) Zerlegung in etwa 1500 Splitter.

            Beschädigung  die zum Absturz führt:   ab und kleiner 10 m  Detonation beim Ziel

                                                                                     bis 180 m schwere Beschädigung möglich.

            4 Geschütze schießen Salve, die Granaten sollen im Umkreis von 55 m um das Ziel gleichzeitig detonieren .

 

 

 

Funktionen an 8,8

K6    Zündereinstellmaschine ( einziger sitzender Soldat am Geschütz)

K1    Seitenwinkelabdeckung  Richtkreiskanonier   Geschützführer , Uffz.

K2    Höhenwinkelabdeckung  Höhen _ Richtkanonier

K3    Ladekanonier

K4    Kanonier für die Zündereinstellung

K 5 , 6, 7, 8 ,9  Ladekanonier , wurde später abgeschafft.

E Messmann:  Bestimmung der Schrägentfernung zum Ziel

 

      

10,5 cm Geschütz    Flak 39

                                                                         

Technische Daten:

Kaliber: 105 mm
Rohrlänge: 6648 mm
Gezogener Teil: 5531 mm
Feuerstellung Länge: 8420 mm
Feuerstellung Höhe: 2900 mm
Feuerstellung Breite: 2450 mm
Gewicht Fahrstellung: 14 600 kg
Gewicht Feuerstellung: 10240 kg  abgeprotzt
Mündungsgeschwindigkeit: 880 m/sec.
Schussweite Maximal: 17 700 m
Schusshöhe Maximal: 12 800 m

Nutzung als Luftabwehr-Kanone .Bezeichnung 10,5 cm Fla 39.Herstellung erfolgte in Stückzahlen 60- 80 Stück im Monat.Durchschnittlich wurden zum Abschuss eines einzigen Flugzeuges 6000 Granaten verschossen .

 



 

 

                  Kommandogeräte und Rechengeräte

 

Kdogerät36 :            4 m Entfernungsbasis und Übertragungsgerät 30/37

Personal 1/13          Übermittlung Schusswerte an Geschütze über 108adriges Kabel

                       

Kdogerät 40   ( 40b, 40 C) :   4 M Entfernungsbasis optisch, Übertragungsgerät 30/37

Personal 1/5

Rechenmaschine ( Getriebe-Rechner  mit Zahnrädern) Steuerung über   20 Elektromotoren. Der Rechner konnte Schiessangaben für Kurvenflug und    Höhen- Änderungen berechnen. Austausch einiger  Wellen und Räder machten das Gerät auch für 10, 5   und     12,8 cm Flak nutzbar. 

Kdogerät 40    „ Orchesterorgel  „   von Fa. Askania .  Schusswerte-Ermittlung  und Steuerung von Großbatterien. 1 Gerät bei Leuna im Einsatz ( 1944/45 )

 

 Kdogerät41                           Verbessertes Gerät für Flak 8,8cm – Flak 41

 

Kdo Hilfsgerät 35                 Fernmündliche Übergabe der Schiessangaben. Manchmal aus Mangel das einzige Gerät in der Batterie

 

Kdo Hilfsgerät 41              Fa. Carl Zeiss Jena mit Entfernungsbasis, optisch 4 m .  Neukonstruktion , Einsparung von Material und Arbeitstunden zur Herstellung.                                                   ( 1000 Mannstunden Einspaarung )

 

Flakrechner 42                     ( Marine Flak)

 

Flak Unwertegerät      „Malsi“ 41-43          Herr Malsi entwickelte das Gerät.

Aufzeichnung des Flugkurses und Überblickdarstellung. Mittel zur     Entscheidungsfindung für den Schiessenden  .Über Funkverbindung / Telefon wurden von Radar/ FUMG  aufgefasste Ziele an die Batterien weitergemeldet ( Lw Helferinnen ) Umwerte- Berechnungen  / Parallaxe – Berechnungen  war für die einzelnen Stellungen möglich ( bis max. 8 Km)  Die Kursaufzeichnung wurde als Beweismittel bei der Reklamation  von Abschüssen der Batterie genutzt. Für die Steuerung von Sperrfeuer war das Gerät geeignet.  ( Ziele fliegen über den Wolken und sind optisch nicht sichtbar )

einem Hilfsgerät, zu den Mess - Geräten, als sog. "Umwertung

die Wirkungsweise der auf senkrechten Achsen lagernden Zylindertrommeln mit ihren sphärischen Skalierungen und den senkrecht davor aufgehängten Schnüren, wie auch der Handhabung der "X"- und "Y"-Sperrfeuer-Lineale begriffen und anzuwenden in der Lage waren. Sinn des Malsi - Gerätes war, bei Ausfall der batterieeigenen Messgeräte Werte von Nachbar-Batte-
rien, deren Mess-Staffel noch einsatzbereit waren, zu übernehmen und auf unsere Koordinaten zu transponieren,
was nur mit Hilfe der etwas vorsintflutlich wirkenden Gerätschaften zu ermöglichen war. Dies war die "Umwertung". Als eines Tages tatsächlich "FuMG" (Funkmessgerät, heute Radar) und "B1" (Kommandogerät, welches zur visuellen Erfassung der abzuwehrenden Flugzeuge diente) komplett ausfielen, waren wir auf das sonst so geschmähte Malsi-Gerät angewiesen. Alles funktionierte wie ein Uhrwerk und bewährte sich.

 

 

 


 

  

 

 

                     Optische Entfernungsbestimmung

 

Prismensysteme mit räumlicher Beobachtung über eine Basis Von 4- 6  m machte die Entfernungsbestimmung ( Schrägentfernung) möglich. Gleichzeitig wurde der Höhenwinkel bestimmt. Nach Einführung der Radargeräte behielten die optischen Geräte trotzdem ihre Bedeutung.Bei der leichten Flak wurde die 1m Basis benutzt.

 

        

                    Bilder  priv. Schindler , retuschiert und angepasst.                      ©   Skarus        priv . Sponsor  mit freundlicher Genehmigung

Abschüsse werden als Strichmarkierungen  am opt. Entfernungsgerät angemalt. Es wurde auch an der Antenne am Innenrand als Flugzeugsymbol angemalt. Die unmittelbare Nähe zum RADAR ist zu erkennen. Die Entfernung wird über 3 D Blick über die Optische Basis  ( 4 m ) durch  Scharfstellen des Bildes Bestimmt.                ( Schrägentfernung )

Bis Kriegsende konnte die Entwicklung von Infrarot Scheinwerfern ( ! ) nicht abgeschlossen werden , war aber in  Entwicklung.

Zentrale Feuerleitung über Kommandogerät gab es bei der leichten u. mittleren Flak nicht.  Hier  gab es „ Flakvisiere „ Die Entfernungsangaben waren laufend und neu einzustellen ( Schrägentfernung zum Ziel )  Die Entfernung wurde vom E – Messmann optisch bestimmt und dem K2 zugerufen.

Suchscheinwerfer : für optische Entfernungsbestimmung bei Nacht.  Nebeneffekt: Besatzung des Flugzeuges war geblendet und nur ungenau den Bombenabwurf durchführen .

 

Visiere :

            MG 42  Kreiskorn

            Flakvisier 33   3,7 cm Flak 18 , 36

            Flakvisier 35   2cm Flak 30 , 38       

            Flakvisier 36   dito

            Flakvisier 37   3,7 cm Flak 37

            Flakvisier 38   2cm Flak 38 mit elektrischem Visier

            Schwebekreisvisier 30 / 38   bei Kriegsende in Gebrauch

            Flakvisier 40   2cm Vierling

            Flakvisier 41   5cm Flak  41  

            Flakvisier 43   3,7 cm Flak 43

 

 

 

                    Flak Scheinwerfer

         

60 cm Flak – Sw   und  110 cm  Sw         mit 8 Kw Generator

150 cm Flak – Sw 34 und 37       und   Dunkelsuchgerät ( Infrarotscheinwerfer , Entwicklung nicht beendet )

                      24 Kw Stromerzeuger

200cm Flak – Sw 43 mit 120 Kw Aggregat.

             Flakscheinwerfer 37 : 1 Million Watt. Reichweite 13 Km.

 

 

 

                    Infra Rot Scheinwerfer

Bis Kriegsende konnte die Entwicklung von Infrarot Scheinwerfern ( ! ) nicht abgeschlossen werden , war aber in  Entwicklung.

          System " Froschauge "

     

 

        Horchgerät 

Mit diesem Gerät wurden die Bombenflugzeuge nach Seitenwinkel  aufgefasst. Ring- Trichter- Richtungsfinder :  Reichweite 5-12 Km.

6 – 9 Geräte für jede Scheinwerferbatterie . Nutzung des „ Anschnittverfahren) mit Umwertegerät .

Zusätzlich hatten alle Kanonen das Erdzielfernrohr 3x8.  ( Front- und Flugmeldeeinheiten   hatten das Flakzielfernrohr 1x40 )

 

                                                                      

 

        Flakzielgerät FZG As 292

Übungsflugkörper für die Flak-Artillerie.
Spannweite 2,4 m.
Bezeichnung MO 12
3 PS Motor.
90 km/h

 

                                                                                                                                                  

 

      Raketensysteme

Flugabwehrraketensysteme wurden während des 2. Weltkrieges von Deutschland entwickelt. Über die Erprobungsphase hinaus kamen diese komplexen Systeme nicht mehr zu Kriegs entscheidenden Einsätzen. Nach dem Kriegsende wurden Wissenschaftler ,Techniker und die komplette Papierlage nach den USA bzw. Russland überführt. In diesen Ländern bildeten die Unterlagen und die praktische Erfahrung der Techniker die Grundlage eigener Entwicklungen.  Das Thema Raketen wurde gesondert behandelt , gehe dazu nach:

                                 Raketen_Historie

            Ein gutes Buch zum Thema  ist "Die Abenteuer des Werner Holt"  Erlebnisse eines Flakhelfers