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Mal sehen , was 2016 die 63 auf die Beine stellt.

 

 

 

 2009 Uwe Brendler ist von uns gegangen , nach schwerer Krankheit .

 

 

 

  2 Kameraden der 63. haben sich getroffen

                              29. September in Parchim 2012.

                              Peter S.   2. Zug    , Norbert L.    3. Zug .

 

                 

 

 

März 2012 :

Ein Buch über den S 300 PMU . Einige von uns dienten am Luftabwehrsystem S 300.

Dieser Tage erschien ein Erinnerungsbuch .

 

 

 

OHS Kamenz  im Juli 2011

Auf einer Dienstreise ergab sich ein Abstecher an das Grab unserer Jugend:

Kamenz. Nach 26 Jahren war ich wieder hier .    Peters

 

       

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1    Block der 63. Kompanie ( auch der 65 .)
2    Von der Küche zurück
3    63.Kp von der Sturmbahn aus gesehen
4    Flur , Erdgeschoss
5    Sturmbahn  
6    Halle 47  
7    Tor zur Freiheit , EU , VKU .. nach Hause 
8    Zum Bahnhof
9    Zaun, Richtung Wache III

 

Alle Bilder: 2011 . Aus der Kaserne wurde heuer ein Verwaltungszentrum. Verschiedene Behörden haben die
meisten Gebäude saniert und bezogen. Das Gebäude der 63. Kp ist zugänglich. Die Küche ist umgebaut und nicht wieder
zu erkennen. Die Ausländerküche II ist verkommen und baufällig. Die MHO Buchhandlung ist saniert.
Auf dem Weg zur Kaserne ( Macherstrasse ) war die Schwimmhalle als erhalten und saniert zu erkennen.
Das Objekt III sieht aus wie 1986 ...

Peters

 


                          

 

                                    Grau  ist meine Waffenfarbe    

 

                                                   Offiziershochschule der LSK/LV  in Kamenz.

                                                         Sektion  6         Fla Raketentruppen     FRT           

                                                               27. August 1982  - 10. August 1985.

 

                               63. Kompanie      1982 - 1985

                          

                                                

    

                                                     

                                 Noch hält die Nacht den Tag gefangen , und nur der Leitstrahl bricht sich Bahn.

                Auf jedes Ziel  weit vor der Grenze , da sprechen die Geräte an.     

                Ziel aufgefasst und schnell begleitet, und wenig später kommt Alarm.

                Raketen werden ausgerichtet  auf des  Zieles ferne Bahn .

 


 

               In der technischen Zone gab es auch den 4ling .

 

 

 

 

                                     10. August 2010.                 25 Jahre  Leutnant

 

                         Der Film unserer Ernennung ( Super 8 ) liegt digital vor. ( Norbert )   

 

In diesem Jahr sind es 25 Jahre her. 3 harte und endlose Jahre Ausbildung und Studium näherten sich dem Ende. Vom Offiziersschüler des 3. Studienjahres zum Leutnant . Am 10. August 1985 marschierten wir nach dem Frühstück durch das kleine Tor Richtung Stadion .   Die Offizierschülerschulterklappen waren auf den neuen Leutnantschulterstücken mit Schnipsgummi festgemacht .Nach dem Antreten und Ausrichten warteten wir auf unseren Auftritt, geübt hatten wir es Tage vorher schon. Reihenweise vortreten. Namen werden vorgelesen, jetzt einen Schritt nach vorn. Hurra , geschafft. Auf der Bühne warten die Ehefrauen, Freundinnen und Eltern. Zurück in der Kompanie. Sogar der Spieß grüsst uns jetzt als erster. Grins. Am Montag darauf sind die ersten in ihren Fla Raketenabteilungen und melden sich zum Dienst .



Autor :

Nach 3 Wochen Urlaub traf sich der 2 . NEVA Zug wieder in Kamenz. Die Ausbildung am NEVA wurde fortgesetzt. Im November 1985 waren wir Neuen das erste mal richtig zu Hause in der Fla Raketenabteilung 4131 - 34 In Zachow, Fehrbelin , Reichewalde und Schönermark.

AM 5. Dezember holten wir "unseren " nagelneuen Fla Raketenkomplex S 125 Neva M1A aus Fehrbelin ab. Nun begann der Ernst des Lebens in der Fla Raketenabteilung. Im Mai 1986 galt es auf dem russischen Schiessplatz Ashuluk ein Luftabwehrschiessen zu bestehen.
1987 , ein Jahr später brannte in Ashuluk die Luft. Erneut waren wir auf dem Schiessplatz. Die Erlebnisse hat der Autor aufgeschrieben.    Das Schiessen der FRA 4133 : http://peters-ada.de/takt__schiessen1.htm

Am 5. Dezember ( ! ) 1991 sah ich " meine " Kabine UNK auf der Strasse nach Tremmen ihren letzten Weg fahren... Ade Neva.

Der Fla Raketenkomplex steht heute in den USA ( Nellis ) und wird nicht mehr genutzt oder gar eingeschaltet . NEVA begegnete ich später mehrmals wieder . Im Jahr 2007 durfte ich als Spezialist in Kanada 4 Wochen lang an einem NEVA ( ähnlichem ) Gerät arbeiten . Neva ist nicht aus der Welt , mehrmals im Jahr darf ich Einweisungen für das System S125 NEVA halten. 1999 wurde ich " überraschend " gefunden und hielt Vorträge. Warum , dass verstand ich erst später , als ich im TV die startenden deutschen Jagdbomber sah. Und siehe da, 3 Tage und eine Nacht später stanzte ein S125 der jugoslawischen Luftverteidigung einen amerikanischen Bomber F117 aus dem Himmel.,

Die Welt der Fla Raketentruppe ist nicht mehr wichtig. Ich verdiene mein Gehalt in der Computerwelt mit der Ausbildung junger Menschen. Das Fernstudium zum Master der Informatik ( noch 1 Jahr ) verschlingt alle freie Zeit .

Ein Treffen der 63. Kp wäre schön. Wer schreibt einen Artikel , wer macht mit am Treffen der 63.Kp ?

Peter Skarus   März 2012



                                          10- August 1985  . Kamenz  ,Stadion.    Der letzte Vorbeimarsch. Major Theiner ganz vorn .

                     

       


 

        Gefunden                      

       Suchliste der 63.


   

 

        63. Kompanie FRT Sektion 6 OHS Kamenz



Abschlüsse und Anerkennung  in der Sektion 6 Fla Raketentruppe  bis 1985  durch die Bundesrepublik Deutschland

1. Zug  Leitoffiziere                                       Dipl. Ing ( FH )

2. Zug   Sende Empfangsanlagen .                Dipl. Ing ( FH )

2. Zug  S 125 NEVA                                     Dipl. Ing ( FH )  

3. Zug  KIPS und Flugkörper                      Dipl. Ing ( FH )

4. Zug  Startbatterie                                     keine Anerkennung möglich .

 

Auf Antrag beim Kultusministerium erhält man 2 Urkunden . Feststellung der Gleichwertigkeit und Tragerlaubnis ak. Grad.

Der Abschluss an der Offz-Hochschule lautete : Hochschul- Ingenieur  für elektronische Anlagen .( zivil , innerhalb der DDR ) Dieser Abschluss wurde nach 9 Trimestern Studium erreicht.

Durch die Mathematikanteile und massiven Elektrotechnik, Nachrichtentechnik , Regelungstechnik  gab es bei den Fla Raketentruppen keine Probleme bei der Anerkennung .

Bis ca. 1992 konnte die Anerkennung bei Problemfällen durch Nachstudium an Universitäten im Fernstudium ( 12 Monate ) erreicht werden.

Bei Weiterbildung und Studium in der heutigen Zeit ( Stand 2005 ) für IT Studiengänge können die geforderten Studienleistungen für Informatik nicht erbracht werden. Dh. es müssen zusätzlich 2 Semester Informatik belegt werden. Dafür ist das Studium sofort als Masterstudiengang möglich. ( Bachelor wird durch nachgewiesenes Studium an der OHS Kamenz , Sektion 6 angerechnet  * )

 

* Autor studiert im 9. Semester Informatik / Masterstudiengang  und schreibt zZ an seiner Masterarbeit ( Dezember 2012)


Lehrer und Vorgesetzte 1982 bis 85

 

KC    Major Theiner

Spieß Oberfähnrich Seidenfaden

Zugführer : Leutnant Prager

 

Lehrer  Taktik und Schiessen mit Fla Raketen :      Oberstleutnant Kirchner

 

wer kennt sie noch , wer schreibt ...

                                     

 

 


 

 

 

 


 


 

                   

                               Standort Kamenz             

                    Lausitzer Rundschau vom 25.08.2008

Späte Ehrung für eine große Lebensleistung

„Wir feiern heute nicht nur die Konversion einer Liegenschaft, sondern auch eine Konversion der Vorurteile.“ Der Kamenzer Bürgermeister Roland Dantz (parteilos) brachte wohl am Besten die Bedeutung des Freitags voriger Woche für seine Stadt zum Ausdruck.

Großer Bahnhof vor dem Statistischen Landesamt - diesmal weniger für Ministerpräsident Georg Milbradt, sondern für Siegmund Jähn, den ersten Deutschen, der ins Weltall flog.

Nicht nur, dass man die abgeschlossene Konversion (auf gut deutsch Umwandlung) der früheren Offiziershochschule zum Verwaltungszentrum feiern konnte; insbesondere der Rahmen dafür und die eingeladenen Personen symbolisierten das Besondere des Festaktes.

Erstmals seit 1991 nämlich standen diejenigen im Mittelpunkt, die über Jahrzehnte das Werden und Wachsen des Areals im Norden der Lessingstadt gestaltet hatten: Die Bediensteten der früheren Offiziershochschule der DDR-Luftstreitkräfte. Und einem von ihnen galt ganz besondere Aufmerksamkeit: Siegmund Jähn, dem ersten Deutschen im Weltraum, der seine fliegerische Ausbildung in Kamenz absolviert hatte. Ihm wurde mit der Wiederaufstellung der 1990 abgebauten Büste im Foyer des Statistischen Landesamtes eine ganz besondere Ehre zuteil.

„Das damalige Schwarz-Weiß weicht langsam einer differenzierten Betrachtung der DDR-Geschichte, ohne in Ostalgie auszuarten“, fand wiederum Roland Dantz die richtigen Worte zur Einordnung dieses Ereignisses.

Für den mittlerweile 71-jährigen Siegmund Jähn war die Enthüllung der Skulptur in mehrerer Hinsicht ein bewegender Moment: Zum einen als späte Ehrung seiner Lebensleistung, die in Kamenz ihren Anfang genommen hatte; zum anderen aber auch im Gedenken an seine damaligen Weggefährten, von denen nur noch ein Teil am Leben ist.  „Wir haben ebenso wie die Kameraden in der BRD in Ehren gedient und zum Erhalt des Friedens beigetragen“, erklärte der Generalmajor a.D. in seinen Dankesworten.  „Es wäre schlimm gewesen, wenn wir uns als Deutsche gegenseitig hätten vom Himmel schießen müssen.“ Angesichts der Ehrung für den prominentesten Absolventen der Offiziershochschule trat der eigentliche Festanlass - die abgeschlossene Umwandlung zum Behördenzentrum - ein wenig in den Hintergrund.

Doch gab es auch hier eine Menge zu würdigen: „Seit 1991 hat der Freistaat Sachsen 30 Millionen Euro in dieses Areal investiert“, so Ministerpräsident Georg Milbradt. Kamenz, so versicherte er, solle auch in Zukunft ein bedeutender Behördenstandort bleiben. Landrätin Petra Kockert verwies auf die durch den Ausbau des Verwaltungszentrums geschaffenen zeitgemäßen Bedingungen, die auch dem Landratsamt zugute kämen. Bürgermeister Roland Dantz
wies darauf hin, was Kamenz dem früheren Armeestandort alles verdanke - neben dem Flugplatz, der Schwimmhalle und dem Stadion der Jugend auch einen „intellektuellen Schub“.

Und Generalmajor a.D. Hans Süß, langjähriger Kommandant der Offiziershochschule, strich Balsam auf gebeutelte Kamenzer Seelen: „Bei uns war Kamenz das Zentrum und Bautzen nur ein untergeordneter Standort.“

Lausitzer Rundschau vom 25.08.2008