41.Fla-Raketenbrigade
Ladeburg

aktuelle Artikel :
Februar 2012
Statement Peters ADA
zur 41. FRB
Die Fla Raketenbrigade 41 hatte in den Jahren 1985 bis 1990
mit sich selbst zu tun.
Im Dezember 1985 wurden via Eisenbahn 3 nagelneue Fla
Raketenkomplexe S 125 Neva M1 ausgeladen. In Fehrbelin wurden von russ.
Werksvertreter die Systeme an die 3 KC der FRA 4132 , 4133 und 4131 übergebenen.
Die nächsten 6 Monate wurde nur geübt. Die Trainingskabine
AKKORD wurde rundum in alle 4 neuen Stellungen gefahren Bereits 1986
fuhren die 4133 und 34 zum Schiessen auf das Staatspolygon nach Russland. die
beiden anderen Feuerabteilungen ebenso.
Die Jahre bis 1990 ging es für die NEVA Abteilungen
darum ernst genommen zu werden. Keine der 4 Feuereinheiten ( ! ) war im DHS . Es
ging all die Jahre darum sich in die 41. zu integrieren .
Die 41. FRB war all die Jahre mit sich selbst beschäftigt.
Als das AFS im Jahr 1986 eingeführt wurde ging es die nächsten 2
Jahre darum das System zu verstehen zu bedienen und alltäglich werden zu lassen
.
Nein , in der 41. FRB gab es keine Fliegerleitoffiziere.
Das System der automatischen Feuerleitung ( AFS ) erlaubte ua. auch
die Führung von
Jagdflugzeugen innerhalb einer Fla Raketenbrigade. In
der DDR / NVA wurde das nicht praktiziert.
Es gab auch für den E - Fall dafür keine Planungen.
Im täglichen Dienst und den täglichen Überprüfungen des AFS (
jeden Morgen ab 7 Uhr ) wurde das AFS auf Festziele ( vorgegebene ) auf Funktion
überprüft.
Bei Übungen am Standort wurden Flugzeuge im Korridor ( zivile
Verkehrsmaschinen ) über das AFS zugewiesen.
Nur einmal innerhalb 5 Jahren wurde bei einer Überprüfung (
angekündigt ) eine Formation von 4 Flugzeugen MIG 21 gegen die 41. FRB über AFS
ein Ziel der 4133 zugewiesen. Das Ziel wurde nicht aufgefasst. Es kam aus Norden
und da war der Deckungswinkel wegen dem Wald bei 5 ° . Es gab die Aufforderung
durch die Brigade den Deckungswinkel via TVK zu bestimmen. Haben wir gemacht.
Alle wussten , dass die Stellung auf dem Berg ( ! ) nach Norden und Osten
keine Ziele auffassen konnte. Das wurde nie verfolgt ... keiner sagte
etwas...
Die 41. FRB arbeitete nicht ( ! ) mit den Truppen der
Luftverteidigung der russischen Streitkräfte ( GSSD ) zusammen. Die 41. FRB führte
ihre 9 Feuerabeilungen und war an die 1.LVD angebunden.
Die 1. LVD war direkt mit der zentralen Führung der
Luftverteidigung in Minsk verbunden. Auch die 1. LVD wurde
noch von Deutschen geführt.
Zusammenarbeit mit der GSSD wurde weder im DHS noch sonst wie
praktiziert. In den Jahren 86 oder 87 gab es ein Treffen der 4133 und der
4132 bei einer russischen S 125 NEVA Einheit in
Bärenklau ( an der Autobahn. ) Es beruhte auf einer privaten Initiative
des Kdr. der 4132 Schönermark.
Außer " god will " und Vorführung der
Funktionskontrolle war nichts.... Das System war alt und heruntergekommen. Unser
eigenes war moderner.
Es gab für und Gäste Nudeln mit Schnitzel zum Mittagessen.
Das muss die Russen alle Ressourcen und Reserven gefordert haben .
Deren AFS Führungssystem war wie unseres: es hatte den Charme
der späten 70er Jahre. Altbacken und so altmodisch.
Flugplätze haben die auch nicht verteidigt. Das AFS war
innerhalb des Regimentes ( 5 NEVA Abteilungen ) das technische Führungsmittel
für Zielzuweisungen und Einspielung der Tracking Daten der Feuerabteilung
rückwärts in das AFS.
Heute wird von " Spezialisten " behauptet , die S 125 NEVA
Systeme würden Flugplätze decken . Dabei handelt es sich um Wissen seit den 60er
Jahren.
Wir ( ! ) Neva Leute wissen es doch schon immer .Wir waren
dabei . Wir haben es gelernt . Wir haben am System S 125 NEVA geschafft .
Nein Systeme S 125 NEVA ( NATO SA 3 ) decken eben nicht ( ! )
Flugplätze . Solche Systeme werden immer an prägnanten Stellen aufgebaut . SA 3
Systeme
können gegen Luftziele in 20 m Höhe handeln. In der NVA / DDR wurden im übrigen
Flugplätze auch nicht durch die Truppen der Luftverteidigung gedeckt.
Interessant ist aber sie Friedens- Entfaltung der russ. SA 3
Regimenter. Alle liegen in unmittelbarer Nähe von Flugplätzen. Hier gibt es die
notwendige
Infrastruktur , die fernmeldetechnische Anbindung für das
Führungssystem. Wie die Struktur nach 6 Stunden Krieg ausgesehen hätte weiß kein
Deutscher.
Warum die deutschen S 125 Stellungen im Vorfeld von Potsdam
aufgestellt wurden kann nur geraten werden. 3 Feuereinheiten haben beste RADAR
Sicht
nach Westen und in das Havelland Richtung West.
Zwischen den 3 NEVA Stellungen lagen deutliche 40 Km... Die Fla
Raketenabteilungen mittlerer Reichweite ( S 75 Wolchow , SA 2 ) lagen weit
ab . Das Layout der 41. FRB war für eine Verteidigung von Berlin nicht
geeignet.
3 Fla Raketenabteilungen der 41. FRB standen im Norden . 2
FRA standen hinter Berlin ( 1 x SA 2 und einmal SA 3 ). 3 NEVA
Abteilungen standen
vor Berlin. Gegenseitiger Schutz und Abdeckung war nicht
gegeben. Der Zweck , der Standort , die Aufgabe der 3 NEVAs wurden hinterfragt ,
es gab keine richtigen Antworten. Warum die 4134 bei Reichenwalde aufgebaut
wurde war auch damals ein Rätsel .
Das Berlin von der 20 Gardearmee der Russen gedeckt wurde war
immer bekannt. Das mag heutigen " Spezialisten " merkwürdig erscheinen. Fakt ist
, dass es in den Jahren 1985 bis 90 ein Standart war und allgemein bekannt war. (
Alle Fla Raketensoldaten der 41. FRB) wissen das ).
Das System des AFS wurde in der 4133 im August 1986 innerhalb
6 Wochen aufgebaut. Die Werksvertreter waren in zivil. Aber alle hatten kurze
Haare ...
Das AFS war stationär und nicht verlegebar.
Ein typisches Szenario ( alle Fla Raketensoldaten
der 41. FRB wissen das ) war : nach Abwehr des ersten massiven Luftschlages
verlegen 50 % der
Feuereinheiten in ihre Wechselstellung . Bis dahin wird ua.
mit dem AFS geführt. In der Wechselstellung wird herkömmlich über Telefon
geführt.
Die Wechselstellungen waren nur dem Kommandeur bekannt. Ganz
bewusst wurden mögliche Stellungen im Umkreis der Stellung ( 3 - 6 Km )
erkundet. Die Wechselstellung wurde nicht ( ! ) erkundet. Diese galt als geheim.
Verlegung des Gefechtsstandes außerhalb der 41. FRB gehören
ins Reich der Märchen und Legenden.
Bei allen jährlichen Verlegungen der 41. FRB nach Liberose
wurde die verbleibende 41. FRB am Standort weiter geführt.
Der Wechselgefechtstand führte 2 FRA S 125 NEVA und 2
FRA S 75 Wolchow . Damit war der Gefechtstand an seine (
intellektuellen ) Grenzen angelangt.
Eine ( für mich als Offiziersschüler lustige )
Begebenheit ereignete 1983 in Liberose. Die OHS ,
Sektion 6 ( Offiziersschule der Luftverteidigung aus
Kamenz ) verlegte nach Lieberose. Da waren die richtigen
Soldaten. Wir wollte auch mal so werden wie die... ( grins ).
Es gab einen Wolchow und einen NEVA . Es gab ein großes Zelt
. Darin war der Gefechtstand der Schule. Ein Rundsichtgerät ,
Plexiglasplatten ,
Planzeichner und" gaaaaaaahns" wichtige
Stabsschranzen...
Das Zielaufkommen beim Realflug war beeindruckend. Es flogen
deutsche und russische Maschinen . Die wollten zeigen , wer hier der Cheffe ist.
Wir Offz-Schüler haben wahrgenommen wie unser Sektions-Kdr-
Oberst Balcerowiak aus dem Zeklt heraus getragen wurde. Kreislauf.
Das war damals bereits bekannt und deckt sich mit heutigen
Erkenntnissen vom dynamischen Fla Raketengefecht : manuelle Führung von Fla
Raketenabteilungen , Zuweisung von Zielen nach Gefühl übersteigt alle
intellektuellen Ressourcen .Der Mensch muss versagen , es übersteigt jegliche
Vorstellungskraft. Dafür gibt es Maschinen.
So etwas heißt heute SAMOC oder automatisches
Führungsystem.
Alle grinsen , es ist das Gespräch der nächsten Tage ... Der
Oberst hatte Kreislauf... , der Mensch kann komplexe Vorgänge unter Zeitnot und
Stress nicht bewältigen. Nach 20 Minuten war Schluss.... ( grins )
Im Feldlager Anbindung an die FUT der 41. über die große
Entfernung ( 150 Km ) war nicht möglich. Geführt wurde
mit eigenen RADAR Mitteln in Lieberose. Es herrschte Chaos und alles war
provisorisch.
Absetzen eines Gefechtstandes außerhalb der Fla
Raketenclusters ( Brigade ) wurde bis 1990 nicht geübt und war niemals ( ! )
eine Option .
(Alle Fla Raketensoldaten der 41. FRB ) wissen das )
Die Herauslösung einzelner Fla Raketenabteilungen aus der 41.
FRB hätte zur Lähmung der Brigade geführt :
Die Brigade selbst hatte begrenzte Möglichkeiten in Richtung
Nord zu handeln. Die 3 SA 3 NEVA Einheiten lagen außerhalb der 41. FRB und waren
selbst isoliert und als einzelne Feuereinheiten tätig.
Die Standorte der 41. FRB zur Unterstützung einer
" Berliner Operation " waren dafür nicht geeignet .
Es wäre ein Stellungswechsel der verbliebenen Kräfte ( 4
Abteilungen Wolchow ) in das westliche Vorfeld von Potsdam notwendig gewesen.
Ohne das AFS Führungssystem wäre die Effektivität der
Luftverteidigung einer solchen Operation naturgemäß gering gewesen .
Die Verlegung und Umgruppierung der 41. FRB im Falle einer
" Berliner Operation " ist illusorisch und wird bis zum heutigen Tag immer
wieder von Nichtfachleuten der FRT Truppe behauptet.
Dabei gibt es eine einfache Lösung. Die 41. FRB wäre von der
20. Gardearmee kassiert worden und unter deren direkte Führung genommen worden.
Das war bei den Soldaten der 41. FRB auch so bekannt. (
Alle Fla Raketensoldaten der 41. FRB) wissen das )
Eine Gruppe russ. Verbindungsoffiziere in den Gefechtstand
hätte alle Probleme gelöst. Die Fernmeldeverbindungen wären innerhalb 24 Stunden
gelegt worden.
Weitere Gerüchte um die Umgestaltung der 41. zu einer
einzelnen Brigade... Neuaufstellung einer neuen Division ... Zuordnung der 41.
FRB zu einem Luftverteidigungs-Sektor ( das wird heute gern behauptet ) gehören
in das Reich der Legenden und Märchen.
Geplant war ( wahrscheinlich seit ca . 1988 ) die
Luftverteidigung umzubauen und Sektoren einzurichten . Dazu kam es bis zum Jahr
1990 nicht. Es muss aber auch gesagt werden , dass solches kein Thema in den
Jahren 1985 bis 1990 war ( Alle Fla Raketensoldaten der 41. FRB ) wissen das )
Was .. wäre ... hätte ... könnte ... ist
nicht von Belang.
Es gab es nicht und es gab auch für
die nähere Zukunft keine Absichten.
Nachsatz : weil es immer wieder behauptet wird :
Nein , die 4132 hatte kein Schutzobjekt FRAG 411. Auch der
Kdr . ist heute sehr darüber erstaunt.
( Alle Fla Raketensoldaten der 41. FRB wissen das ) . Zum
Schutz eines Punkzieles wie FRAG 411 sind für einen Sektor
ca. 6 - 8 Systeme SA 3 notwendig . Man geht dabei
von einem Luftangriff mit 4 - 6 Flugzeugen oder 2 - 4 Marschflugkörpern aus.
Bei Rundum- Verteidigung werden ca. 25 Systeme SA 3
benötigt.( Vernichtungswahrscheinlichkeit für 80 % )
Peters . Februar 2012.
FRB 41 bei 4133 1985 - 1993 .
FRA 4133 in der Zeitung
Märkische Oderzeitung
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/263119/
aktuelle Bilder, Video der 41.FRB
September 2011
http://www.youtube.com/watch?v=7FPu3LYOEF8
http://www.youtube.com/watch?v=JyFQHs7PGwQ
http://www.youtube.com/watch?v=7uOUqTyblFg
1. Oktober 1959 Aufstellung
als Flakregiment 16 in Pinow
1962 FR -
16 in Pinow
2. Oktober 1990 Auflösung der 41. FRB in Ladeburg
1969 Ehrenname Herrmann Dunker
Kommandeure des Truppenteils von Beginn bis zum 02.10.1990
0berstleutnant Horst Gorlt
Oberst Naumann
Oberst Kahle
Oberst Werner Scholz
Ab 1990
OTL Wolff Bundeswehr
Arbeitsplatz des Schiessenden. Es handelt sich hier um den Kommandeur der 41. Fla Raketenbrigade Berlin ( Scholz , hier noch OSL
, später Oberst ) in Funktion als Schiessender ( S 75 / SA2 "Wolchow " ) .
Der Schiessende beurteilt an seinem Rundsichtgerät die Luftlage
( Tochtersichtgerät ) und weist dem Leitoffizier Ziele zum Auffassen zu.
Die Arbeitsplätze des S75 "Wolchow" und S125 Neva sind ähnlich aufgebaut.
Rechts neben ihm sitzt einer der 3 Funkorter zum Begleiten des Zieles. Der Leitoffizier sitzt halb rechts hinter dem Schiessenden und beurteilt
die Möglichkeiten der Feuereröffnung an seinen 2 Feuerleitsichtgeräten und startet die Flugkörper.
Tochtersichtgerät Schiessender
mit Bild von P 18 RADAR http://sites.google.com/site/samsimulator1972/home
Einbindung der 41. Fla Raketenbrigade
Die Truppen der LV wurden im diensthabenden System
zentral geführt. Die Luftlage der FUTT , Truppen der FUTT der
Landstreitkräfte im DHS und eigener Luftraumaufklärungsmittel wurde über
Sprache , Funk oder automatisiert ein verschiedene Luftlage Netze
eingelesen.
Zentraler Gefechtsstand
Moskau
Hauptgefechtsstand West
Minsk
Hauptgefechtsstand Süd-West
Kiew
ZGS der LSK/LV der DDR
Fürstenwalde
ZGS der LV Polen
Warschau
ZGS der LV der CSSR Prny
ZGS der LV Ungarn
Budapest
ZGS der LV Rumänien
ZGS der LV Bulgarien
ZGS-14 der LSK/LV der DDR hatte eine Führungsverbindung mit Minsk und
Moskau. Mit dem Warschau und Prag bestanden Verbindungen des
Zusammenwirkens und des Informationsaustausches.
Der ZGS-14 der LSK/LV sicherte aus dem Schutzbauwerk Fuchsbau bei
Fürstenwalde die Führung des Diensthabenden Systems der LSK/LV, der
diensthabenden Mittel der Truppenluftabwehr der Landstreitkräfte und den
Informationsaustausch mit den Luftverteidigungsmitteln der russischen GSSD.
Bilder :
http://www.lv-wv.de/
"Die
Streitkräfte der NATO auf dem Territorium der BRD" Militärvarlag NVA , 1982
Die 41. Fla Raketenbrigade im Falle des Krieges
Für die Ausgangslage " Abwehr " der Fla Raketentruppen
wäre die 41. FRB aus der Frieden in die Kriegsstruktur überführt worden.
Dauer und Abläufe können nur vermutet werden. 14 Tage sind eine gute
Annahme. Es wären 3 zusätzliche Fla Raketeneinheiten aus dem Personalbestand ( ! ) der 41. gebildet worden. Zusätzliche Fla Einheiten wären nicht
zugeführt worden.... es gab keine.
Die Kriegsstruktur war ausgeplant . Übungen
erfolgten in Teilsegmenten: Mob Übungen für Reservisten etc. Niemals wurden
die zusätzlichen ausersehenen Stellungen bezogen oder fernmeldetechnisch angeschlossen.
In den einzelnen FRA war bekannt, dass Personal in neu
aufzustellende FRA abgegeben werden würden . Wer es genau war, konnte nur
vermutet werden .
Die fernmeldetechnische Anbindung für den Krieg war
ausgeplant. Aus erhaltenen Unterlagen lässt sich 25 Jahre nach dem Fall der
Mauer und Auflösung der NVA auf die Kriegsstruktur schließen .
Typisches Training der FRA beinhaltete kurzfristige
Verlegungen, Training der Verlegung bei Nacht und Verlegen im Kfz Marsch .
Gruppierung Berlin Anteil
der LSK/LV NVA: ( die Hauptkräfte kamen von den russ. Streitkräften )
Jagdfliegergeschwader 8 (Marxwalde . )
Zusammenarbeit und gemeinsame Führung im Frieden mit
der 41. FRB :
Nein
Funktechnische Bataillon 61 (FuTB-61) Müncheberg zur Luftraumaufklärung und
Jägerleitung ( insbesondere FuTK-611 Müncheberg und FuTK-612 Wusterwitz).
Zusammenarbeit und gemeinsame Führung im Frieden mit der
41. FRB : JA
Transporthubschraubergeschwader 34 (THG-34) Brandenburg-Briest.
Zusammenarbeit und gemeinsame Führung im Frieden mit der
41. FRB : Nein
Zur Luftraumdeckung wurde eine eigenständige Luftverteidigungsbrigade aus
41. FRBr, JG-8 und FuTB-61 gebildet.
Zusammenarbeit und gemeinsame Führung im Frieden mit der
41. FRB :
Der bisherige Gefechtsstand der 41. FRBr in Ladeburg wäre gemeinsamer
Gefechtsstand 41. FRBr/JG-8/FuTB-61
Zusammenarbeit und gemeinsame Führung im Frieden mit der
41. FRB :
Nein ( JG 8 )
Der bisherige Gefechtsstand 8/61 in Müncheberg wäre der gemeinsame
Wechsel-Gefechtsstand 41/8/61
Zusammenarbeit und gemeinsame Führung im Frieden mit der
41. FRB : Ja
Es war durch nachrichtentechnische Maßnahmen vorbereitet, die 41. FRBr
direkt aus dem ZGS LSK/LV zu führen und damit zeitweilig aus der Führung der
1. LvD heraus zu nehmen.
Bei Anforderung , Überforderung der Luftlage bei
Massenanflug oder speziellen Luftverteidigungsoperationen wäre die 41. FRB
mit Überspringung einer Führungsebene direkt aus der 1. LvD geführt worden.
Eine Zusammenarbeit mit den russ. Truppen wäre damit direkt möglich
gewesen.

Richtfunknetz der
Kriegstruktur
Bild . mit freundlicher
Genehmigung :
http://nachrichtenbetriebsamt.de/
Fla Einheiten ,
die innerhalb der 41. FRB aufgebaut werden sollten . Die Stellung Saarmund wurde
von Angehörigen der 4133 im Jahr 1988 besichtigt und als nicht brauchbar
eingeschätzt. Saarmund war als
Rifu und Funksendestelle für die Berliner Gruppierung gedacht .
Die 41. FRB führte im Frieden mit dem automatischen
Führungssystem ihre 9 Fla Raketeneinheiten . Im Frieden war die Zusammenarbeit mit den
Jagdfliegerkräften der Luftverteidigung vorbereitet. Die Arbeitsplätze der
Jägerleitung der 41. FRB waren nicht besetzt. Die Fernmeldeverbindungen zu den
Jagdfliegern und Funktechnischen Truppen unterschieden sich deutlich von der
Kriegsstruktur . Die einzunehmende Struktur war geheim .
Aus der Friedensstruktur ist erkennbar :
Auffällig ist , dass die 41. FRB ihr
Schutzobjekt Berlin gegen Nord vereidigt . Die Fla Raketenabteilung FRAG 411
großer Reichweite verteidigt nicht das Schutzobjekt. Der FRAG werden Ziele bei
220 Km zugewiesen.
Die Fla Raketenabteilungen mittlerer
Reichweite S 75 Wolchow sind stationär . Die aus der Reserve aufzubauenden 3
neuen Fla Raketenabteilungen waren technisch veraltet und hatten mehr
moralischen Bedeutung . ( S 75 DESNA ) . Diese 3 FRA im Süden Berlins
wären nur begrenzt in der Lage massive Luftschläge abzuwehren .
3 Fla Raketenabteilungen S
125 NEVA waren im Vorfeld und westlich Potsdam in Stellung und auf
Abwehr tief fliegender Luftangriffsmittel spezialisiert . Die Abdeckung der
Abstände zu den S 75 Systemen war nicht vorgesehen. Vielmehr wurden die
S 125 Systeme an optimierten Standorten aufgebaut .
Die typische
Vernichtungswahrscheinlichkeit bei Schiessen mit Fla Raketen beträgt
unter einfachen taktischen Bedingungen 0,4 ( Marschflugkörper ) bis
0,8 auf taktische Flugzeuge . Manövrierende Ziele im Endanflug der Fla Rakete, oder jamming
gegen die Raketenleitstation ( elektronische Niederhaltung ) lassen
die Vernichtungswahrscheinlichkeit auf 0,4 - 0,1 sinken. Bei
Verdopplung der Anzahl der Fla Raketensysteme ( oder gar
Verdreifachung ) steigt die
Vernichtungswahrscheinlichkeit
leider nicht
um den Faktor 2 bis 3 .
Trotzdem werden bei zu
schützenden Hochwertobjekten eine größere Anzahl Fla Raketensysteme
eingesetzt. die Begründung liegt in der zu erwartenden großen Anzahl
von angreifender Flugzeugen gegen diese Objekte. Außerdem sind die
Fla Mittel selbst Objekte , die angegriffen werden.
Entgegen weitläufiger Meinungen
decken sich Fla Raketensysteme nicht gegenseitig. So könnte man
annehmen , Systeme geringer Reichweite würden im Nahbereich die
"großen " Systeme gegen Luftangriffsmittel decken. Alle Typen der
Luftverteidigungssysteme haben Vor und Nachteile. So ist das System S
125 NEVA auf Anflüge in geringen Höhen ( Untergrenze 20 m bis ca. 10
Km im Anflug ) technisch optimiert. Solche Systeme werden im Layout an
tieffluggefährdeten Einflugschneisen positioniert. Die Eigenschaft
geringe Reichweite und damit Deckung im Nahbereich für ein anderes LV
Mittel ist nicht entscheidend.
Es handelt sich um einkanalige
Systeme. Ein Ziel wird an der Startzone aufgefasst und bekämpft. Die
fliegenden gelenkten Raketen treffen das sich annähernde Ziel im
Idealfall an der äußeren Grenze der Vernichtungszone . Jetzt kann ein
nachfolgendes Ziel bekämpft werden. Das Ziel wird in der Tiefe der
Vernichtungszone getroffen. Ein weiteres ( 3. ) Ziel wird bei
einkanaligen Systemen nicht bekämpft , es kommt zum Überflug und
Durchflug zum Schutzobjekt. Typischerweise werden solche
Luftabwehrsysteme weit vor dem Schutzobjekt in der angenommenen
Hauptanflugrichtung positioniert. Hinterher schießen wäre technisch
möglich ( S 125 , S 75 , S 300 ) wird aber wegen Gefährdung des zu
schützenden Objektes nicht angewendet.
Um anfliegende Luftziele mit
hoher Anflugdichte ( zeitlich und zahlenmäßig ) bekämpfen zu
können werden Fla Raketensysteme in großer Anzahl ( 4- 6 ) für den
jeweiligen Anflugsektor positioniert. Über Zielverteilung über ein
automatisches Führungssystem werden einzelne Ziele den jeweiligen
Feuereinheiten zur Vernichtung zugewiesen. Hierbei wird nicht nach den
technisch günstigsten Bedingungen ( an der fernen Grenze der Startzone
) , sondern nach der optimierten Zielverteilung das Feuer eröffnet.
Nachschüsse sind bei dieser Methode des Feuerkampfes nicht möglich.
Das automatische Führungssystem leitet auch Jagdfliegerkräfte an die
Luftziele und führt die fliegende LV mit der bodengebundenen LV.
Hochwertziele tief in Russland (
Kernwaffeneinsatzmittel ) wurde je Sektor mit 20 Fla Raketensystemen (
! ) mit Tiefenstaffelung durch gemischte Luftverteidigung mit
Jagdfliegerkräften gedeckt.
Aus den Erfahrungen
lokaler Kriege war anzunehmen :
Innerhalb 24 Stunden bei
Kriegsbeginn war die
NATO in der Lage 3-5 massive Luftschläge mit jeweils 500 Flugzeugen
gegen Räume innerhalb der DDR und Richtung Polen zu führen .
Diese Luftschläge selbst wären in einzelnen Schlägen a`
aller 20 min in Geschwaderstärke möglich gewesen. Die Luftverteidigung
des Warschauer Paktes hatte eine maximale Abnutzung des Luftgegners herbeizuführen .
Unabhängig von den Flugzeugen
wären Marschflugkörper in Gruppen von bis zu 40 Marschflugkörpern
gegen einzelne Hochwertziele der Truppen und Luftverteidigung
eingesetzt worden. Diese Mittel waren bereits im Frieden vorhanden und
ständig einsatzbereit.
Die Luftverteidigung ging von
eigenen Verlusten bis zu 30 % innerhalb der ersten 3 Tage Luftkrieg
aus. Die Gefechtsausbildung ging von diesen Annahmen aus, die
Ansprüche und Überprüfungen waren diesem Level geschuldet .
Probleme waren bereits im
Frieden bekannt :
Die deutsche Luftverteidigung wäre
unter russ. Führung gestellt worden. Beim Vormarsch der Truppen wären
die Luftverteidigungstruppen des Heeres mitgegangen. Wer hätte das Hinterland
gegen Luftangriffe verteidigt. Die LV Truppen der NVA waren
quantitativ nicht in der Lage gewesen.
Eine wesentliche Frage , die im
Frieden nicht geklärt war, war die Kriegsstruktur der russ.
Streitkräfte . Planungen für die
deutsche LV waren damit nutzlos, da im Krieg die deutschen ( NVA )
Truppen der LV ( wahrscheinlich ) unter die Führung der Russen
gegangen wären .
Feuerzone / Vernichtungszone 41. Fla Raketenbrigade Berlin
Siegfried Horst Oberst aD
http://www.lv-wv.de/
lesen Sie mehr über die NVA LSK / LV ,
GSSD und Jagdfliegerkräfte
Die zusätzliche Stationierung von
Luftabwehrmitteln vom Typ S 125 Neva konnte niemals eine vollständige
Vernichtung eines Luftgegners gewährleisten . Diese
Stationierungen in den 80er Jahren dienten der weiteren " Verdichtung
" bereits vorhandener Vernichtungszonen .
Die russ. Truppen in
Deutschland hatten innerhalb der Berliner Gruppierung
Lufthabwehrmittel vom Typ S 300W Gladiator . ( das russ. PATRIOT )
sowie SA11 und SA 15 .( BUK und THOR )
. Die russ. Streitkräfte hatten in Deutschland ca. 200 ( ! ) Fla
Raketensysteme im Bestand . Innerhalb der 41. FRB Berlin gab es auf
deutscher Seite 9 Systeme .
Die Luftverteidigungszone der
Berliner Gruppierung als Ganzes ( russ. und deutsch ) war eine der
massivsten in Europa.
Die deutsche Fla Raketenbrigade
Berlin spielte hier eine ( wertvolle ) Nebenrolle . Die 4
Systeme S 125 NEVA Luftabwehrsysteme der 41. FRB wären eine
Episode gewesen. Eine deutsche 41.FRB im Alleingang hätte
den 2. Kriegstag nicht erlebt.
Die russ. Streitkräfte schätzen
den sehr guten Ausbildungsstand deutscher Fla Raketensoldaten . Beim
Besuch einer russ. NEVA Abteilung durch die deutsche 4133 waren
wir besser als die Russen.
S 125 NEVA // SA 3 . Vernichtungszone ca. 25 Km nach vorn , ca. 12 nach den Seiten
. Untere Grenze der Vernichtungszone 25 m Höhe für den Nahbereich
und bis 50 - 500 Höhe im Entfernungsbereich bis ca. 17 Km
Entfernung
Das System war einkanalig , dh . es kann jeweils nur ein Ziel mit 2 Raketen
gleichzeitig
bekämpft werden. Killwahrscheinlichkeit : 0,2 - 0,9 , je nach Schiessbedingungen
S 75 WOLCHOW // SA 2 . VZ bis ca. . 55 Km , untere Grenze bei 300 m
in der Höhe , obere Grenze
bei 20 Km , seitliche Grenzen der Vernichtungszonen ca. 30 Km .
Einkanalig , dh . es kann jeweils nur ein Ziel mit 3 Raketen gleichzeitig
bekämpft werden. Killwahrscheinlichkeit : 0,2 - 0,6 je nach Schiessbedingungen
S 200 WEGA // SA 5 . VZ bis 240 Km , nach oben ca. 35 Km , untere Grenze bei 1000
m .
Einkanalig , dh . es kann jeweils nur ein Ziel mit 1 Rakete gleichzeitig
bekämpft werden. Killwahrscheinlichkeit : 0,4 - 0,8 je nach Schiessbedingungen.
Unter speziellen Schiessbedingungen 2 Ziele gleichzeitig mit 2 oder mehreren
Flugkörpern .
Allgemeiner Auftrag der 41. FRB
Die 41. Fla Raketenbrigade
war in das Diensthabende System der Luftverteidigung des Warschauer Paktes
eingebunden.
Es waren ständig
mit einer Übergangszeit von 4 min 30 sec feuerbereit :
1 Kanal
FRAG 411 System S 200 / SA 5
2 Systeme
S 75 / SA2
Auf Anfrage wurden die
S125
NEVA tageweise eingebunden. " Lehr DHS "
Eine Schicht dauerte 10
Tage ( a 24 Stunden )
Allgemein lässt sich die Aufgabe der
41. FRB Ladeburg so beschreiben :

Stabsgebäude FRA 4133 Zachow .
Abwehr von Luftangriffen aus westlicher und nordwestlicher Richtung gegen das Objekt A
( gemeint ist Berlin ) und Schutz der militärischen Führungseinrichtungen
der LSK / LV Strausberg und Fürstenwalde. Quantitativ konnte die 41. eine
solche Aufgabe nicht erfüllen. Im Vorfeld von Berlin lagen mit den
russischen Truppen bei Potsdam und südlich Berlin , Wunstdorf massive
Luftabwehr des Heeres in Stellung. Die ab 1986 neu gekauften
Luftabwehrsysteme S 125 NEVA deckten
nicht ( wie oft von Laien behauptet wird ) Zwischenräume der S 75
Luftabwehrraketenkomplexe. Diese neuen Systeme konnten mit verbesserten technischen Eigenschaften gegen
Ziele in geringen Höhen gegen Marschflugkörper handeln .
Die Luftverteidigung wurde durch die 3. und 1. Luftverteidigungsdivision für
den Norden bzw. den Süden organisiert. Die organisatorische Grenze befand
sich deutlich nördlich von Berlin.
Die Hauptstadt der DDR wurde gegen
Norden und Nordwesten durch die 41.FlaBrigade gedeckt. Der
Schutzauftrag : Hauptstadt der DDR ist nicht in der Papierlage nachzulesen.
Bei Vergatterung zum DHS , aber auch im täglichen Dienst spielte die
"Hauptstadt Berlin " keine Rolle ( ! )
Das System S 200 großer Reichweite hatte die Aufgabe auf einzelne hoch und
schnell fliegende Ziele bzw. . auf einzelne Hochwertziele in Entfernungen um
200 Km zu handeln. Der südliche Zugang zu Berlin wurde durch russ. Heeres
Fla gedeckt. Um den Raum nördlich und westlich Berlins zu decken und etwa 48
Stunden Luftverteidigung gegen massive Luftangriffe zu überleben und
Abwehrschläge zu führen , wären ca. 20 Luftabwehrsysteme nötig gewesen.
Auf den üblichen Propaganda-Plakaten
tauchte " Berlin " nicht auf. Auf Urkunden und Belobigungen ( Fotografie vor
der entfalteten Truppenfahne) ist Berlin als Hinweis nicht nachweisbar. Im
jährlichen Feldlager Liberose tauchten allerdings Plakate mit dem
Brandenburger Tor auf
.
( Gruppenbild der FRA )
Heute ist es erstaunlich ( im Jahr
2009 geschrieben ) wie wenig die Armeeangehörigen über ihre Brigade wussten.
So etwas wie Tradition gab es nicht. Das Traditionskabinett im Stab
hatte den verruchten Ruf einer Propagandaveranstaltung. Über
Geschichte der Brigade war im täglichen Leben nichts bekannt .
Die zur 41.FRBR gehörenden NEVA
Komplexe waren weitab und einzeln stehende FRA und deckten nicht ( ! ) Abstände
der S 75 Wolchow Komplexe. Unterhalb Berlin ( südlich ) waren keine deutschen
Feuerstellungen vorhanden .
Offiziere und Berufsunteroffiziere
kamen in der Brigade herum. Hier und da fand eine zentrale
Politschulung oder ABC Ausbildung statt. Im Feldlager traf man sich sowieso.
In der FRA 4122 Prötzel ( die grüne Hölle ) fand technische Ausbildung
der FRID ( Fla Raketen- Ingenieurdienst ) statt. Hier war das
Klassifizierungsabzeichen abzulegen .Die allgemeine Grundausbildung für die
Neuzugänge der 41. fand in Prötzel statt. In der 4133 fand die zentrale
Ausbildung aller Rampenknechte für das NEVA Luftabwehrsystem statt. In
Schönermark wurde von allen NEVA Kampfbesatzungen gern die Kunstflugzone der
Russen zum Training mit dem S125 NEVA genutzt. Zum Gefechtsschiessen fuhren
immer 2 Besatzungen der NEVA Abteilungen.
Die Auflösung der 41. vollzog sich so
wie es kommen musste. Jede FRA außerhalb Ladeburg war mit sich selbst
beschäftigt. Irgendwann gab es die 41. nicht mehr.
Berlin wurde offensichtlich durch die 20. Gardearmee gedeckt ( SA 11
Luftabwehrsysteme ) und wurde möglicherweise ebenfalls durch die
2.Gardearmee ( Fürstenberg ) gedeckt .( NORD-NORDWEST ) Mit dem MOB Verband
4110 ( und den FRA 41,41,42,43,44 ) wäre ein Regiment
SA1 "Dwina" bei Potsdam westlich von Berlin zur Deckung gegen WEST
aufgestellt worden.
Der Norden wurde durch die 2 .Verteidigungslinie ( NVA Luftverteidigung ) in
Mecklenburg in Teilen geblockt.
Die Brigade führte die
Feuerabteilungen via Sprache oder automatisiert. Das AFS automatische
Führungssystem stellte an den Feuerleitantennen automatisch Entfernung ,
Seiten - und Höhenwinkel ein. Zielsuche wurde erheblich vereinfacht. Das
System SENESCH ( so der Hersteller Name aus Russland ) konnte im Verbund mit
Jagdfliegerkräften der Luftverteidigung zusammen wirken. Innerhalb der NVA
war das so nicht vorgesehen, die Jagdfliegerkräfte wurde unabhängig von den
Fla Raketentruppen geführt. Technisch wäre es aber möglich gewesen.
Die Gefechtsarbeit und DHS wurden
automatisiert ( halbautomatisch oder vollautomatische Zielzuweisung durch
die Rechenmaschine ) , via Sprache , Sektor, Höhenband oder Zeitfenster
durchgeführt. Lokale und selbständige Abarbeitung der Luftlage mit
Zielvernichtung war möglich. Das AFS ( automatische Führungssystem war in
den 60er und 70er Jahren für den gemeinsamen Einsatz von Fla Raketentruppen
und Jagdfliegern der Luftverteidigung konzipiert worden . Die Arbeitsplätze
im Gefechtsstand der 41. waren vorhanden.
Sehr wohl war aber das Zusammenwirken
in der Vorschrift geregelt : 10 Km Sicherheitsabstand zu den Eigenen
beim Schiessen mit Fla Raketen , Handeln nach Höhenschichten , Sektoren und
zeitlicher Beschränkung. " Kowjör " war
theoretisch bekannt
FRBr waren mit dem AFS Senesch
ausgerüstet und in den Führungsräumen waren Jägerleiststellen untergebracht,
die ihre Aufgaben ebenfalls automatisiert erfüllen konnten. In den FRA
wurden nur auf besonderen Befehl Jägerleiststellen eingerichtet. Regulär gab
es keine.
Senesch kann 17 FRA gleichzeitig
führen : S75 , S125 , S 200 und
S300 mit insgesamt 24 Zielen
gleichzeitig . 50 Ziele können gleichzeitig in einem LV Verbund
mit den Fla Raketentruppen für MIG 21 , MIG 23
und MIG 25 Abfangjäger führen .
1990 waren gab es noch 343
Fla-Raketenabteilungen S 200 WEGA in den Ländern der ehemaligen
Sowjetunion und 52 FRA in anderen Ländern von Vietnam bis Libyen .
Siehe auch
AFS Führungssystem
, allgemeine Beschreibung
Bilder GS Ladeburg


http://www.bunker-ladeburg.de/ 41. Fla Raketenbrigade Berlin
. Mit freundlicher Genehmigung Herr Stein .
Bilder :
Heinz Hesse 4333/Fük für Peters.

FB75 Bunker.
Ladeburg - Mit freundlicher Genehmigung : Mike
Badingen FRAG 411
|
A Objekt : Wache , Unterkunft ,
Küche
Badingen Tor
B Objekt :
TLF Garage
Bilder :
mit freundlicher Genehmigung
Heinz Hesse 4333/Fük für Peters
Juni 2009
|