augenzeuge II
neu kontakt forum leserbrief gastbuch site map impressum

 

Home
Nach oben

 

 

    

   Neu

   Gastbuch

    Forum

             

      

    ADA 

         ADA  news

       

    SAM 

     TBM

    Krieg  

      

                      

     Theorie Fla  

 

 

 

     S F R
    Taktik
     
Radar
     
ELOKA
     
basic
     
FAQ

  

 

      Historie

          

 

     Raketenbau           

      Modellbau  

     Fun

    

 

       Links

      Buch

 

        

         

      NVA

 

     S 125   SA 3

       

      S200   SA 5

       S 75    SA 2

       PATRIOT       

   

 

 

           

 

         Bericht eines Wehrpflichtigen vom Schiessen in Russland / Ashuluk

               vollständiger Beitrag          download           PDF

           

Auszüge

Ich diente im Mot - Schützenregiment Stern Buchholz, in der Stabskompanie als Koch der Offiziersküche. Mai 1980 – Nov.1981.

Unser Hauptfeld kam irgendwann nach dem Essen an den Tresen und fragte: "willst du nach Moskau fahren?" - klar wollte ich, es war ja doch nur Floskel. Ja eben nicht, als ich abends aus der Küche in die Kompanie kam, lag beim UVD schon meine Kommandierung ins Nachbarregiment "Fla-Raketenregiment 8 "Willi Schröder". Man brauche einen fähigen Koch. 

Also mal rüber am nächsten Tag durch die kleine Verbindungspforte im Zaun und die Klamotten empfangen. Es passte in eine Hand. Die Zuwendung bestand aus einem Seesack.

Eine Liste bestimmte, was rein zu packen war. Ein Anruf bestellte mich einige Tage später zum MED-Punkt im Stern 2.Es gab eine "Tropenschutzimpfung", bei der ca. 20% der Helden zusammenbrachen. Wir standen mit freiem Oberkörper im halbdunklen Gang der Baracke und hörten es durch die offene Tür des Behandlungsraumes murmeln und klappern und ab und zu mal poltern. Dann wurde der Nächste von 2 weißen Kitteln herausgeführt und auf eine Trage gelegt. Was zu Teufel machen die da drin? Überhaupt nicht drüber nachdenken, früh genug wirst du neben den Jungs liegen. Die Tür kam immer näher und ich orientierte mich heldenhaft an den Leuten, die herauskamen, ihre Sachen überzogen und sich trollten.

Nun war ich dran....

...............

Wenn wir auf den Bahnhöfen hielten bekamen wir viel der sprichwörtlichen russischen Gastfreundschaft zu spüren.

Auf den Bahnsteigen saßen alte oft zerlumpte Großmütterchen mit ihren Decken im Staub und versuchten etwas Obst und Gemüse zu verkaufen.

Sie stolperten über die Gleise und verteilten  Ihre wenigen Habseligkeiten  unter uns Soldaten.

Wir revanchierten uns, indem wir ihnen im Tausch unsere Wurstbüchsen und Schmalzfleisch oder Rindfleisch im eigenen Saft schenkten...

 

                                                 Impressum           map            Kontakt          Email           Gastbuch            feedback            Forum           Leserbrief