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Querverweise
RADAR
Grundlagen 






Antennen und Strahlschwenkung :
Mechanische Antennen:
Es gibt keine Strahlschwenkung in dem Sinne.
Außer , die gesamte Antenne wird im Höhen und Seitenwinkel bewegt.
Einige ältere russ. Antennen , Höhenfinder schwenken mechanisch im Höhenwinkel
und erzeugen so einen sich schwenkenden
Strahl.
Am RADAR des
S 125 NEVA SA3 wird im Arbeitsregime Zielsuche
der Höhenwinkel mit 25 Hz elektromechanisch in einem
Fenster von 15 ° geschwenkt. Im Ausleger vor dem Parabol der Antenne befindet
sich ein sich drehender Rasterkopf ,aus dem die
HF ausgestrahlt wird. Solche sich drehenden Flansche findet man
öfter an älterer russ. Radartechnik.
Rundumsuchende Antennen ( drehende) mit
Geschwindigkeiten von ca. 6 /12 U/ Minute ( üblich ) erzeugen einen sich
drehenden Strahl. Moderne Luftaufklärungsradarsysteme drehen mechanisch und
schwenken / steuern den Strahl
elektronisch in einem Sektor.
Elektronische Strahlschwenkung:
durch phasierte Antennengitter
Der Strahl wird elektronisch über
Phasenverschiebung der abgestrahlten Wellen gesteuert. Einzelne Antennenelemente
verzögern der Durchlauf . Es lassen sich seitwärts abgehende Wellenfronten und
sehr hohe Bündelungen erzeugen .
Der max. Schwenksektor beträgt 90 °.
das Optimum liegt bei 45 ° ( lässt sich berechnen , weitere Auslenkung führt zur
Verzerrung )
Bei passiven
phasierten Systemen werden alle Elemente durch einen ( mehrere ) Hornstrahler
bestrahlt. ( PATRIOT )
Es ist nur ein Strahl möglich. Dieser kann
quasi in Multitasking mehrere Aufgaben "gleichzeitig" erfüllen .
Serielles Abbarbeiten.
Bei aktiven
phasierten Gittern arbeiten alle / einzelne Elemente als Sender. Es ist möglich
voneinander getrennte Gruppen
abstrahlen zu lassen und mehrere Strahlauslenkungen gleichzeitig zu erzeugen .
Beispiel Protiwnik
RADAR
               
 


               

Die abgehende Wellenfront wird mit zunehmender Anzahl von Antennenelementen
gebündelt und lässt sich zu einem scharfen Strahl ( 1° ) fokussieren. Nach
diesem Prinzip lässt sich immer nur eine Strahlschwenkung erzeugen. Die
Abstrahlung am Feedhorn und Verzögerung durch die Elemente sind nicht
synchronisiert, sehr wohl lassen sich aber die Pulse mit unterschiedlichen
Wellenformen auffüllen. Die Schwenkzeiten innerhalb eines Sektor betragen einige
wenige msec. Ausfall von Antennenelementen ist relativ bedeutungslos. Die
Antennenelemente werden vertikal / horizontal oder auch in Gruppen angesteuert .
Die Ansteuerung der Elemente erfolgt in Einzelschritten. Zusätzlich lassen sich
unterschiedliche Polarisationen erzeugen.
Prinzip
der aktiven phasierten Antennen





   
  
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Wie funktioniert Fla Abwehr ? |
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Darstellung der Luftlage :
großräumig , local , örtlich local
Auswertung der Luftlage :
großräumig , local , örtlich local
Führung
ROE
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Mit Luftraum- RADAR wird die
Luftlage lokal oder zentral erfasst und beurteilt. Je nach Feuerregelungs-Regeln
kann auf feindliche Luftziele gehandelt werden. Die Luftlage wird mit Luftraum
RADAR bestimmt. Zielhöhe , Geschwindigkeit , Parameter, Freund-Feind Kennung
sind einige von vilen Anfangsangaben , die bestimmt
werden. Die Zieldaten werden automatisiert / Rechnergestützt und halbautomatisch
( der Mensch behält sich die Kontrolloption vor ) ausgewertet. Bei bestimmten
Zielen , wie taktischen Boden - Boden Flugkörpern ist wegen zeitkritischem
Beurteilen , Kalkulieren und Heranführen der Flugkörper der automatische Modus (
einschließlich ) Zielbekämpfung möglich.
Beurteilung der Luftlage wird
nur im Notfall ( Zb Ausfall aller Mittel der Luftraumaufklärung oder bei
hochwertigen Zielen ) durchgeführt. ( Ausnahme :
Waffensystem PATRIOT , hier ist die Antenne für Zielsuche und
Zielbekämpfung konstruiert worden. )
   
Antennenelemente werden einzeln , vertikal / horizontal oder in Gruppen
angesteuert. Jedes einzelne Antennenelement strahlt aktiv ( quasi als Sender )
Es lassen sich mehrere Strahlerzeugungen unabhängig voneinander erzeugen und
separat lenken. Nun ist echtes Multitasking mit unterschiedlichen Frequenzen ,
Wellenformen und Arbeitsteilung möglich.

Beispiel für
passive Antenne mit elektronischer Strahlschwenkung : TOR M1 des russ.
Heeres Bild : ARMS.TASS
   
Skarus 04/2006
 Korrektur der Windlast
Windlast verschiebt die
Antenne , ohne dass es aus der Sicht der Bediener etc. beabsichtig wäre.
Je nach System der Koordinatenbestimmung treten verschiedene Effekte auf.
Entweder entstehen 2 Zielzeichen statt einem oder das Zielzeichen bewegt sich
zusätzlich und "springt." Mit mechanischen Verfahren ( Kreisel , wie am SA 3 -
S 125 NEVA ) werden diese ruckartigen Bewegungen elektronisch kompensiert. Mit
modernem RADAR und elektronischer Strahlschwenkung lassen sich Getriebespiel
oder Windlast über Software ausgleichen. Aus den 2 Zielzeichen werde die
wahren Koordinaten berechnet und wieder korrekt dargestellt.
Auf die Flugbahn gestarteter Flugkörper hat Wind kaum Einfluss.
Seitenwind verschiebt den Flugkörper , wegen Masseträgheit und kurzer
Zeitdauer bis zum Erfassen durch das RADAR und Beginn der Lenkung sollten hier
Abweichungen im einstelligen Meter ( oder dm ) Bereich vorliegen und sind zu
vernachlässigen. Am S 125 gibt es keine Korrektur für Wind auf den Flugkörper
nach dem Start. Für moderne Waffensysteme der Luftabwehr ist eine solche
Möglichkeit vorgesehen. (Software)

1.
Beleuchtung und Tracking.
Senderfrequenz ist elektronisch umstimmbar, entweder durch Frequenzverschiebung
bis außerhalb der Störung oder durch ständige Frequenzsprünge. Diese
Verschiebungen / Sprünge sollten nach dem Start von Fla Raketen und Lenkung der
Raketen zum Ziel für den Zielkanal unterlassen werden.
2.
Das Feuerleitradar strahlt zum Flugkörper Lenkkommandos ab. Diese Lenkfrequenzen
sind für alle gestarteten und fliegenden Flugkörper unterschiedlich. Die
Lenkfrequenzen werden von Flugkörpern immer wieder verwendet und sind gleich.
Jeder Flugkörper ist dem Feuerleitradar / Computer über eine Kennung bekannt und
wird auf seiner eigenen Frequenz angesprochen. Änderung dieser Frequenzen ist
technisch nicht möglich oder vorgesehen. Zusätzlich können Informationen vom
Flugkörper via download durch den Flugkörper hindurch nach unten zum
Feuerleitradar / Waffenleitrechner abgestrahlt werden. Die Frequenzen dieser
Informationskanäle sind festgelegt .

3.
Der Flugkörper antwortet aktiv. Die Sendefrequenzen sind festgelegt und während
des Fluges nicht veränderbar. Diese Abstrahlung wird vom Feuerleitradar
ausgewertet und bildet die Grundlage für
Koordinatenbestimmung und Bildung von
Lenkkommandos .
4.
Feuerleitradar fragt Flugkörper ab, dieser antwortet aktiv. ( siehe Punkt 3. ).
Dieser Kanal ( Raketenkanal ) ist äußerst wirkungsvoll störbar .Raketensignale
werden verzerrt und unterdrückt empfangen.
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